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lifeLog - Kino

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[Kino] - Old Men In New Cars

Old Men In New Cars
[Gamle mĂŠnd i nye biler]

Ein Film aus dem Jahre 2002 und dennoch ein Lichtblick nach einer mittleren Durststrecke in der Sneak.
"Gamle mĂŠnd i nye biler" ist ein Film voll rabenschwarzem Skuril-Humor aus DĂ€nemark. Aufgrund der vielen vorher durchgeplanten "kriminellen Machenschaften" des Gangster-Trios um den frisch aus der Haft entlassenen Harald fĂŒhlt man sich ein wenig an die ebenfalls dĂ€nische Olsen-Bande erinnert. Allein mit dem wesentlichen Unterschied, dass es in diesem Film mehr Verletzte, mehr Tote und mehr Pannen als beim dĂ€nischen Ur-Trio gibt.
Erweitert um den gerade befreiten Frauenmörder Ludvig versucht das Team, genĂŒgend Geld aufzutreiben um Haralds Zieh- und Ludvigs leiblichem Vater eine Leberoperation in Ecuador zu finanzieren.
Aufgrund der SkurilitĂ€t ist jeder Schuss ein Lacher, jeder Tote zum BrĂŒllen und selbst ĂŒber den durch unzĂ€hlige "UnfĂ€lle" arg zugerichteten Vuk kann man immer wieder schmunzeln.
Und die Verfolgungsjagd quer durch Kopenhagen war ja nun wirklich aller erste Sahne. Da kann Hollywood einpacken!

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[Kino] - Ong-bak

Ong-bak

Indien. Auf dem platten Land. Der Kopf von Ong-bak (einer Buddha-Statue) wird geklaut und so wird der junge Yeerum in die große Stadt geschickt, ihn wieder zu holen. Das ganze Dorf steht hinter ihm. Tschakaa! Du schaffst es. Und natĂŒrlich schafft er es, denn er kann eine Kampfkunst unausspechlichen Namens. Also handelt der Rest des Film von KĂ€mpfen, Kloppen, Wegrennen.
Das wars auch schon.

Nun bin ich von vornherein nicht grade Fan jedweder asiatischer Kampfkunst. Aber wenn das Drumherumgespiele der ĂŒbrigen Schauspieler noch dilletantischer als die Laienspielgruppe Wanne-Eickel, ach was sag ich, schlimmer als die "Textaufsagekunst" bei GZSZ daherkommt, dann ist wirklich aus und vorbei.

Fazit:
Kaum Handlung. Platte Dialoge. StĂŒmperhafte Schauspieler. Und PrĂŒgeleien bis zum Erbrechen.

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[Kino] - Exorzist - Der Anfang

Exorzist - Der Anfang
[Exorzist - The Beginning]

Jedem, der den Originalfilm zum Exorzisten gesehen hat, sollte klar sein, worum, es geht. Ich habe ihn nicht gesehen.
Sollte man? MĂŒsste man? Vielleicht.
Vielleicht wĂŒrde dieser Film hier dann mehr Sinn ergeben. Stellan SkarsgĂ„rd versucht als Vater Merrin zwar sein Bestes und es gelingt ihm natĂŒrlich auch am Ende den leibhaftigen Teufel aus Sarah (die ohne Nachnamen) auszutreiben.

Nur Spannung will dabei so recht zu keinem Zeitpunkt aufkommen. Man hat keinen Bezugspunkt der Spannung. WofĂŒr oder worum soll man mitfiebern? Um das Leben des kleinen Joseph? Um das Leben von Vater Merrin? Gut, er gehört zu der Sorte Mensch, die scheinbar sehr gerne Nachts arbeiten. Und seine Arbeit besteht darin, in verschĂŒtteten Kirchen herumzukrabbeln und auf Friedhöfen zu buddeln. Wie gesagt, Nachts. Aber zu keinem Zeitpunkt ist sein Leben in irgendeiner Weise in Gefahr. Also fĂ€llt das als Spannungsgrund weg.

Und vielmehr bleibt dann nicht, außer einem Ambiente und wie bei Indiana Jones. Da helfen dann auch nicht das viele Blut oder die Maden und WĂŒrmer. An einer kleinen Stelle war der Film ĂŒberraschend, aber ich habe vergessen wo.

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[Kino] - Interessantes zur IMDb

Unsere geliebte IMDb gehört Amazon?
Wußte ich auch noch nicht. Mehr zur IMDb bei Anke Gröner ...
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[Kino] - 2 Sneak-Filme

Weil ich euch den Film der letzten Woche noch schuldig geblieben bin, gibt es heute 2 Kritiken:

Manchurian Candidate

Eigentlich eine ganz nette Storyidee: Der zukĂŒnftige VizeprĂ€sident und einige andere werden durch implantierte Mikrochips wĂ€hrend des 1. Golfkriegs so manipuliert, dass sie in ihren Gedanken zum Teil steuerbar werden. An der Macht soll mit einem Attentat der PrĂ€sident getötet und so der manipulierte Vize-PrĂ€sident an die Macht kommen.
Ein Film also, der nach der Story um Wahlkampf, Intrigen und Macht wunderbar in die heutige Nacht passt. Es fehlte nur noch ein Live-Ticker aus Washington.
Nur leider wurde die Story katastrophal umgesetzt. Denzel Washington schadet dem Film mehr als er nĂŒtzt. Denn man erwartet immer den genialen AufklĂ€rer politscher Intrigen wie in der Akte von ihm. Diesem Rollenverhalten kann und wird er aber in keinster Weise gerecht. Da hilft dann auch ein Liev Schreiber als manipulierter VizeprĂ€sident nicht mehr.
Die ErzĂ€hlung bleibt ĂŒber weite Strecken ohne Spannung, ohne Kribbeln, so dass sich eine Stimmung nicht so recht aufbauen will.



The Statement
Ein Film um einen französischen Kollaborateur, der 45 Jahre nach dem Kriegsende im greisen Alter angeblich von einer jĂŒdischen Organisation als Rache umgebracht werden soll. Gleichzeitig fandet auch die Staatsanwaltschaft aufgrund eines wiederaufgenommenen Verfahrens nach dem ihm. Und so kommt es zu einem Katz- und Mausspiel quer durch das schöne SĂŒdfrankreich und vor allem durch viele Klöster und Stifte.
Die Kirche erscheint dabei in ihrer Rolle als der Schutzpatron des Verbrechens in keinem besonderen Licht. Wobei der Film allgemein, einmal von den beiden Nebendarstellern Tilda Swinton (StaatsanwĂ€ltin) und Jeremy Northam (MilitĂ€rermittler) abgesehen, nicht besonders zu strahlen vermag. Das kommt halt bei raus, wenn Amerikaner und EnglĂ€nder in SĂŒdfrankreich drehen.

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[Kino] - Anatomie einer EntfĂŒhrung

Anatomie einer EntfĂŒhrung
[The Clearing]

Ich weiß, etwas spĂ€t fĂŒr eine Sneak-Kritik vom Dienstag ;)

"Anatomie einer EntfĂŒhrung" könnte man wohl als Thriller einordnen. Aber einer der extrem ruhigen Sorte. Keine Action. Kein Krach. Und dennoch Spannung.
Robert Redford alias der reiche ehemalige GeschĂ€ftsmann Wayne Hayes wird von einem einstigen Mitarbeiter entfĂŒhrt und durch den Wald zu einem angeblichen Versteck gebracht. Bei dieser Wanderung kommen sich die beiden Protagonisten nĂ€her. So scheint es.
Und es stellt sich heraus, dass mit der Ehe von Wayne nicht mehr das gelbe vom Ei ist.
Parallel dazu wird die Geschichte aus Sicht der Ehefrau und der Familie geschildert. Zeitlich jedoch schneller (in Tagen) als die WaldentfĂŒhrungswanderung (=1 Tag), was das Mitdenken anspornt aber auch schon frĂŒh das Ergebnis erahnen lĂ€ĂŸt.

Trotz aller Cast-Nennungen spielt nicht Rober Redford die Hauptrolle sondern Helen Mirren als seine Ehefrau. Und trotz aller Ruhe (sogar unter oft völliger Abwesenheit von Musik) kann dieser Thriller als sehenswert eingestuft werden.



P.S.: Robert Reford wird auch nicht jĂŒnger.
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[Kino] - SehnsĂŒchtig

SehnsĂŒchtig
[Wicker Park]

Wicker Park ist ein wirklich sehenswerter Film. Soviel vorweg.
ZunĂ€chst scheint die Geschichte sehr simpel zu sein. Matthew glaubt kurz vor seiner Verlobung seine alte und wahre Liebe wiedergesehen zu haben. Er spĂŒrt ihr nach und jedes Indizi auf diesem Weg deutet auf sie hin. Die angebliche alte Liebe stellt sich jedoch ĂŒberraschend als eine Unbekannte heraus, auf die zunĂ€chst all die Indizien genauso zu passen scheinen, wie auf die Angebete selbst. Im Laufe der Suche wird in Teilen nach und nach die Geschichte seiner damaligen Liebe und des plötzlichen Verlustes derer erzĂ€hlt.
Nur wer glaubt, an dieser Stelle der EntĂ€uschung nehme der Film eine melodramatisches Ende, der sollte gespannt den zweiten Teil des Films verfolgen. Temporeich und mit einer stetig in der Luft hĂ€ngenden Spannung werden sĂ€mtliche Verwicklungen zum Ende hin auf eine Spitze getrieben, die aufzulösen zwingende Pflicht ist. Dennoch ist der Plot so fabulös gestrickt, dass er zu keiner Zeit vorhersagbar ist. Allein man hat genug zu tun, ĂŒberhaupt mitzukommen und nicht den Anschluss zu verlieren.

Wicker Park ist auch einer der Filme, der durch stetige RĂŒckblenden immer wieder neue Details aus den ersten Szenen des Films aufgtreift und in einem neuen Licht erscheinen lĂ€ĂŸt. So baut sich nach und nach das gesamte Bild auf, dass aber erst in den letzten Szenen seine komplette Auflösung und mit einem HappyEnd seine Vollendung erfĂ€hrt.

Filmisch besticht der Film durch eine sympathische Farbgebung und wunderschöne Bilder aus dem winterlichen Chicago.
Abstriche mĂŒssen lediglich bei der Synchronisation von Diane Kruger als Lisa und dem teilweise schlecht gewĂ€hlten Soundtrack gemacht werden.

Ansonsten ein wirklich guter Sneak-Film.



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[Kino] - Mann unter Feuer

Mann unter Feuer
[Man on Fire]

Nun gut. Die Story: Creasy (Denzel Washington) ist LeibwĂ€chter in Mexico-City. Er kann jedoch nicht verhindern, dass seine Mandantin, Pita (wie das Brot), entfĂŒhrt und angeblich getötet wird. Aus Rache begibt er sich auf einen Feldzug der Selbstjustiz. NatĂŒrlich kommt er so hinter eine große Verschwörung, inder selbst der Vater des Opfers mit drin steckt.

Fazit: Wer verwackelte Bilder aus den Straßen und Slums und verschwommene Aufnahmen des PopocatĂ©petl mag, fĂŒr den ist der Film eine Muss. FĂŒr meinen Geschmack war er zu lang. Vieles der Vorgeschichte hĂ€tte weggelassen werden können, denn eigentlich ging es nur um die Rache der brutalen Tötungsmaschine Creasy. Ähnlich wie in Falling Down nur diesmal mit einem angeblich gerechtfertigten "guten" Grund fĂŒr den Feldzug. Auch wenn sich am Ende des Films artig bei der Stadt Mexico City bedankt wurde, das BedĂŒrfnis hinzufahren verspĂŒre ich nach diesem Film nicht.

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[Kino] - White Chicks

White Chicks

Auch wenn sich Kai bei diesem Film vor Lachen ein paar mal fast vom Stuhl geschmissen hĂ€tte - viel Worte braucht man nicht darĂŒber zu verlieren.
White Chicks ist eine "Mann-gibt-sich-als-Frau-aus"-Komödie. Genauer gesagt sind es zwei. Zwei Schwarze, die sich als zwei weiße Gören ausgeben.
Der ganze Film ist katastrophal, mehr als vorhersehbar, platt und stellenweise einfach nur eklig.

Mein Tipp: Wenn ihr ausversehen in einen Kinosaal gelangen solltet, in dem der Film lÀuft: Nichts wie raus und in den Nachbarsaal. Der Film dort kann nur besser sein.

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[Kino] - Collateral

Collateral

Ich werde nachlĂ€ssig mit der RegelmĂ€ĂŸigkeit meiner Sneak-EintrĂ€ge.

Letzten Dienstags gabs wieder eine und diesmal gibts eine Kritik fĂŒr absolute Kino-Insider.



Der Transporter
Denn eigentlich ist Collateral nichts anderes als ein vorgezogener "Transporter 2". Gleich in der Eröffnungsszene ĂŒbergibt der Transporter (Jason Statham) dem angeblichen Hauptdarsteller Tom Cruise einen Koffer mit Akten. Wie sich spĂ€ter herausstellt, die Daten von vier in dieser Nacht zu ermordenden Kronzeugen und einer StaatsanwĂ€ltin. Das ist aber eigentlich nur ein 120 minĂŒtiger Anhang fĂŒr den 2 Sekunden-Auftritt des "Transporters".


Tom Cruise:
Fies und grauhaarig
Gut Tom Cruise kommt in diesem Film wieder(?) genauso negativ und fies rĂŒber, wie man ihn sich auch im Privatleben vorstellt. Das machen die grauen Haare nur noch schlimmer. Der Plot (er enfĂŒhrt einen Taxifahrer und lĂ€ĂŸt sich von ihm zu den Mord-Locations transportieren) wird zum Ende hin noch richtig flott, auch wenn er mit 120min ganz schön gestreckt ist.

Aber wie gesagt. Eigentlich war es alles nur "Transporter 2" mit Anhang.

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[Kino] - Kleinruppin Forever

Kleinruppin Forever

Dienstag war wieder Sneak. Mit einem typischen Sneak-Film.
"Kleinruppin forever" ist ein Ostalgie-Fun-Film, der sich einreiht in die Schlange von Filmen wie "Sonnenallee" und "Good bye Lenin". Allerdings nicht nur zeitlich an deren Ende.

Was bei "Sonnenallee" noch mit viel Liebe fĂŒr die Zeit und das Detail ausgearbeitet wurde, kommt in diesem Film nur noch als eine Aneinanderreihung von Klischees daher. Plumb, einfach und billig. Da mag der Hauptdarsteller Tobias Schenke noch so lange als Kind im Osten aufgewachsen sein, er bringt einfach nix rĂŒber. Wohl auch, weil er einen Westler im Osten spielt.

Denn er ist einer von zwei Zwillingen, die Ost/West getrennt wurden und 1985 bei einem Wiedertreffen die Rollen tauschen. Doppeltes-Lottchen-Effekt eben.
Doch wo man bei "Sonnenallee" noch sagen konnte, "ja so in etwa war's", da kann man hier nur bemerken: "Niemals!".

Einzig und allein die Rolle des Erwin (gespielt von Michael Gwisdek) macht Spass beim Zuschauen.

Nicht, dass der Film nicht lustig wÀre. Aber seinen Anspruch auf ein getreues Abbild der 80er-DDR-Jahre hat er eindeutig verwirkt.

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[Kino] - The Butterfly effect

The Butterfly Effect

5 Wochen Sneak-Abstinenz. Und dafĂŒr gleich ein guter Film. Wenn man vorher nicht die Vorschau zum Film gesehen hatte, weiß man lange Zeit ĂŒberhaupt nicht, worum es eigentlich geht.

Evan Treborn hat von seiner Kindheit an immer wieder Aussetzer, Blackouts, in denen er nicht weiß, was passiert ist, er aber ahnt, dass schlimme Dinge vorgefallen sein mĂŒssen.
Mit Hilfe seiner TagebĂŒcher versetzt er sich als Jugendlicher immer wieder in diese Blackouts zurĂŒck, um dort anders zu handeln und damit die Gegenwart zu verĂ€ndern. Anfangs tut er dies nur, um seine Freundin zu retten, die sich wegen ihm das Leben genommen hat. Mit jeder VerĂ€nderung wird sein gegenwĂ€rtiges Leben völlig anders und auf jeden Fall immer schlimmer. Das Ende ist ĂŒberraschend aber dennoch wunderbar.

Ashton Kutcher als Evan geht mit dieser Rolle den Schritt vom lustigen Comedian fĂŒr allerlei platte Witze hin zum Darsteller ernsterer, tieferer Rollen. Ähnlich wie damals Jim Carrey mit der "Truman Show".


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[Kino] - (T)Raumschiff Surprise - Periode 1

(T)Raumschiff Surprise - Periode 1

Aber echt ey!
Heute gab es als Ersatz-Sneak die Preview vom (T)Raumschiff.
Dem Nachfolger vom "Schuh". Und zwar einem solch echten Nachfolger, dass man den FIlm getrost "Schuh II" hÀtte nennen können. Nur dass halt diesmal keine nicht nur Westernfilme auf die Schippe genommen wurden, sondern diesmal die SciFis dran waren, allen voran StwarWars.
So wirken die Soundeffekte der fliegenden Raumgleiter mehr als nur nachgemacht. Da wurde 1:1 kopiert. Das muss aber nicht schlechtes sein.

Überraschend gut wird die Idee umgesetzt, Handlung durch Reisen in der Zeit zu erzeugen. So finden sich die allseits bekannten Held(innen) im Mittelalter, im Wilden Westen, in der Neuzeit und in der Zukunft wieder. So scheint einem nie langweilig zu werden.

Ebenfalls von Star Wars ist die Idee ĂŒbernommen, die Nachfolgefilme vor den VorgĂ€ngern spielen zu lassen. Nun fĂ€llt das bei Zeitreisen nicht schwer, jedoch spielen die Western-Szenen am Tag, als den Apachen ihr Lokal verkauft werden soll. Da dĂŒrfen Santa Maria und seine Kumpanen natĂŒrlich nicht fehlen.

Alles in allem kann man sagen, ein gelungenes Werk aus dem Hause HerbX.



P.S.: Nicht unerwĂ€hnt bleiben darf natĂŒrlich das Schweizer-Laser-Messer mit Korkenzieher :o)
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[Kino] - Die Frauen von Stepford

Die Frauen von Stepford
[The Stepford Wives]

Sieht aus wie Meg Ryan. Spielt wie Meg Ryan. Ist Nicole Kidmann. Ich mag die Dame ja sonst nicht so. Aber als Meg Ryan Verschnitt kam sie ganz gut rĂŒber. Ganz im Gegensatz zu Matthew Broderick der sehr flau und unmotiviert daherspielte.

Die Story war ein ganz netter Einfall. Am Anfang und am Ende etwas platt und vorhersehbar. Aber in der Mitte schön frisch wie einer der 5.000 Muffins des Films. Wenn es auch reichlich unlogisch herging:

Die MÀnner von bisher starken Karriere-Frauen ziehen nach Stepford wo sich ihre Frauen urplötzlich zu einem 50er Jahre Hausfrauenverschnitt wandeln. Es stellt sich raus, das es alles Roboter sind. Zumindest denkt man das, weil sich ihre "Proportionen" per Fernsteuerung Àndern lassen und sie mit dem Mund Kreditkarten lesen können.
Aber irgendwie sind es dann doch nur ein paar eingepflanzte Chips in ihren Gehirnen, die sie auf blondes Dummchen polen. Muss man ja auch nicht wirklich verstehen.



Noch ein paar Bemerkungen in Sachen "Sneak in Magdeburg":
So ganz nebenbei meinte Britta vom Kino, es gÀbe nÀchste Woche keine Sneak. FÀllt aus.
Hugh? Wirklich? Ja, es sei nix besonderes, bedeute schon gar nicht das Ende der Sneak oder so.
Na wer's glaubt ...
Es wurde ja schon zu Beginn des Jahres gemunkelt ...
Und Britta: Schon damals haben wir dir nicht wirklich geglaubt, als du die Ahnungslose gespielt hast!
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[Kino] - Der Himmel von Hollywood

Der Himmel von Hollywood
[The Hollywood Sign]

Ich hÀtte da noch einen Nachtrag in Sachen Sneak-Kritik vom letzten Dienstag:

Ein Film, den man nur aufgrund der amĂŒsanten Gesellschaft rechts und links im Kinosaal erleiden konnte.
Burt Reynolds und zwei weitere gealterte Schauspieler spielen 3 gealterte Schauspieler die nichts mehr auf die Reihe kriegen und das alles wiederum in einem Film, der von drei gealterten Schauspielern handelt, die ... aber das hatten wir ja schon. Die Verschachtelung ist eine ganz nette Idee. Aber doch bitte nicht mit 3 uralt Schauspielern, die noch nie wirklich klasse Filme hervorgebracht haben. Mit einem alten Sean Connery kann man sowas ja mal drehen ... aber doch bitte nicht mit 3 Nonames.

Ein Noname wird langsam auch der Regisseur: Sönke Wortmann. Bei dem ging es ja schon seit seinem Höhepunkt mit "Der bewegte Mann" bergab. Selbst das "Wunder von Bern", das nach diesem Film hier entstanden ist, war schon in dem Mase ĂŒbel, indem es hochgejubelt wurde.

Alles in allem also ein Film, der vor sich dahinbröckelt, langsam bröselt und irgendwann nur noch schnarcht.
Einzig die beiden Action-Szenen (ein Autozusammenstoß (Auto->Auto) und noch ein Zusammenstoß (Auto->Opa)) waren ein Hingucker.

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[Kino] - Walking Tall

Walking Tall

"Ich habe hier einen Teakholzbalken und damit mach ich euch alle platt *grunz*"
So in etwas lĂ€ĂŸt sich die Message des Films zusammenfassen. Ein Army-Soldat kommt nach 8 Jahren zurĂŒck in sein Heimatkaff, angeblich nur wegen des tollen SĂ€gewerks. Das hat aber dichtgemacht und stattdessen wird die Stadt von einem ekligen Casinobesitzer und einem koruppten Sheriff regiert.
Da reicht schon ein falsch spielender Croupier aus, um den ganzen Laden so richtig auseinanderzunehmen. Vor Gericht wird der edle KĂ€mpfer gegen das Böse natĂŒrlich freigesprochen und gleich auch noch zum neuen Sheriff gewĂ€hlt.
Irgendwann kommen dann auch echte Schusswaffen zum Einsatz und es wird so richtig klasse rumgeballert, rumgegrunzt und aufs Niveau geschissen.

"Nach einer wahren Begebenheit!"
Jaaa! Das unterstĂŒtzt noch die Vermutug, dass DIES das wirkliche Amerika ist. So wollen wir die Amerikaner sehen und so sind sie auch. Basta!

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[Kino] - SpÀtfilm

"Das GlĂŒcksprinzip"
Ein sehr schöner Film. Eine tolle Story.
Und hinzu kommt, dass er mit Kevin Spacy besetzt ist und der Soundtrack von Thomas Newmann ist.
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[Kino] - Godsend

Godsend

Ein Film zum angucken. Ein Film zum Nachdenken. Und interessanterweise auch ein Film zum Extremgruseln. Zumindest letzteres war die einhellige EinschÀtzung der weiblichen Sneak-GÀnger.

Paul und Jessie Duncan verlieren kurz nach dessen 9. Geburtstag ihren Sohn durch einen Verkehrsunfall. Ein glĂŒckliche Familie (sie Fotografin, er Lehrer) wird zerissen. Da tritt Robert de Niro in Gestalt des renomierten Erbgutforschers Richard Wells auf und bietet an, einen identischen Sohn aus den Zellen der verstorbenen zu klonen. Soweit so realistisch und auch irgendwie nachvollziehbar.
Das dann folgende Drama umrahmt von AlptrĂ€umen des neuen Sohnes und dem seelischen Zusammenbruch der neuen/alten Eltern kommt in ĂŒberraschend guten Bildern und in einer guten Story daher. Der neue Sohn wird ab dem Zeitpunkt seines vormaligen Todes plötzlich von AlbtrĂ€umen und Wahnvorstellungen geplagt, die irgendwas mit einer Art von Erinnerung zu tun haben.

Schnell ist klar, dass Dr. Wells und eine mögliche VerfĂ€lschung der Gene beim Klonen damit was zu tun haben. Und auch wenn man das weiß und unsere Hobby-Drehbuchautoren-Riege nahezu jeden Handlungsschritt schon im vorraus (laut) bennen konnte, bleibt der Film dennoch spannend. Leider ist das Ende nicht klar, zu apprupt, und heischt nach einer (nicht unbedingt sinnvollen) Fortsetzung.

Besonders hervorgehoben sei hier noch die "Seite zum Film". Eine tĂ€uschend echte Werbekampagne fĂŒr das echte-falsche Institut.

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[Kino] - Harry Potter - Teil 3

Harry Potter - Teil 3

Noch ein Nachtrag vom letzten Freitag. War ja Dienstag nicht mit in der Sneak. DafĂŒr aber halt letzten Freitag in Harry Potter - Teil 3.
Ein sehr schöner Film. Auch wenn er nicht an die ersten beide Teile ran kommt. Das liegt wohl an den eher kalten und dĂŒsteren Farbgebungen. Die warmen, rötlichgelben Farben und die sehr gut gefilmten Bilder in den ersten Teilen haben mir damals schon sehr gut gefallen.
Die Handlung bekommt durch die Zeitreise zum Schluss hin nochmal so richtig pepp. Dadurch werden viele Kleinigkeiten, die vorher im Film als völlig unwichtig erschienen plötzlich erklÀrbar und verstÀndlich ;-)

Ach ja. Daniel Radcliffe ist eindeutig zu alt fĂŒr die Rolle. Die hĂ€tten alle Filme auf einmal drehen sollen. So wird das mit jedem Film unglaubwĂŒrdiger ...

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[Kino] - Ruby & Quentin

Ruby & Quentin - Der Killer und die Klette
[Tais-toi]

Ein Film mit Jean Reno und einem (alternden) GĂ©rard Depardieu. Ein wenig erinnert der Plot an die "Große Blonde"-Serie mit Pierre Richard.
GĂ©rard als liebenswerter Kleinkrimineller mit einem milde gesagt etwas schlichten GemĂŒht. Jean als Profikiller, der eigentlich durch nichts aus der Ruhe zu bringen ist.
Man stelle sich die beiden nun auf der Flucht vor der Polizei, den wirklich bösen Gangstern und irgendwie auch voreinander vor. Wobei Jean alles daran setzt Gérard loszuwerden, nur der merkt und kapiert es nicht. Quasi wie Marlin und Dory in "Finding Nemo".
Das Ende lĂ€ĂŸt zwar etwas zu wĂŒnschen ĂŒbrig und kommt etwas hektisch und ĂŒbereilt daher. Nur das gleichen die beiden Hauptdarsteller auf der Punkteskala wieder aus.



P.S.: GĂ©rard Depardieu ist wirklich alt geworden ...
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