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lifeLog - Magdeburg

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[Magdeburg] - Prüfungsvorbereitung ...

So, die heiße Phase hat begonnen.
Ab nächster Woche beginnen bei mir die Prüfungen. 7 oder 8 wenn ich mich nicht verzählt habe.
Und da ich mich grade in Phase 4 der nun folgenden Klassifizierung der Prüfungsvorbereitungen befinde, habe ich eben diesen Text beim Aufräumen (=Lern-Ersatzhandlung) irgendwo auf meinem Rechner gefunden ...

1. Die Diesmal-beginne-ich-rechtzeitig-Phase
Am Anfang der Planung sind die Studenten ziemlich optimistisch. Immerhin besteht die Aussicht, dass mensch wenigstens dieses Mal auf sinnvolle und systematische Weise arbeitet. Obwohl er um keinen Preis der Welt bereit ist, gleich an die Arbeit zu gehen, rechnet der Student in dieser Phase fest damit, dass der Arbeitswahn irgendwann spontan über ihn kommt. Bald.

2. Die Ich-werde-gleich-was-tun-Phase
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[Magdeburg] - Das Studenten-Überlebens-Paket

Hier mal wieder was aus der Reihe: "Mein Studium und ich" [klog berichtete hier und hier]

Heute: Das Studenten-Überlebens-Paket

1. Die Thermosflasche
Dieses silbrig zylindrische Edelstahlbehältnis ist wohl der treuste Begleiter des Studenten im Vorlesungs-Alltag. Hält es doch eine indifferent schmeckende flüssigen Etwas zumindest während der ersten Vorlesungen eines Tages kochend heiß.

Dieses Wunder der Natur hat der gemeine Student auch nach unzähligen Semestern noch nicht völlig realisiert. Was seine Zunge jeden Morgen aufs Neue schmerzlich zu spüren bekommt.
Der enthaltenen Flüssigkeit (hergestellt aus einem unbekannten braunen Pulver, einem bekannten weißen Pulver und kochend heißem Wasser) wird eine erweckende Wirkung nachgesagt. Völlig erwiesen ist dies jedoch nicht, denn trotz ausgiebigem Genuss werden immer wieder Fälle von spontanen Schlafattacken während der Vorlesungen bekannt.

Fast völlig vernachlässigt wurde bisher in der Forschung die Eigenschaft der Thermosflasche, auch optisch sehr ansprechend zu sein. Dies ist von großem Vorteil, wenn es optisch sonst keine Freuden in einer Vorlesung zu beschauen gibt.

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[Magdeburg] - Der Brüller der Woche ...

Das ist ja echt der Knaller. Die Volksstimme hat heute einen Artikel über das Seniorenstudium veröffentlicht, in dem das Zusammenleben zwischen Senioren und Studenten in den höchsten Tönen gelobt wird.
Ha! Wahrscheinlich hat man sich bei der Recherche nur auf die offiziellen Angaben der Uni gestützt.
Von wegen "Es ist noch nie ein böses Wort gefallen".
Ich muss mich regelmäßig mit diesen Sitzplatzbesatzern und Hörsaalverstopfern rumärgern. Und dann zahlen die nur lachhafte 35€. Pah!
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[Magdeburg] - Studenten-Klischees ...

Zum einen als zum vorzeitigen Gedenken an das baldige Ende der Harald-Schmidt-Show [kLog berichtete], zum anderen, um mal gegen die klassischen Studenten-Typen-Klischees anzukämpfen:
Hier mal ein kleines Ratespiel
"Was studiert diese Studentin/dieser Student?"
aus einer der letzten HSS.


Ich glaube, die Lösungen noch(!) im Kopf zu haben ;-)
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[Magdeburg] - Die Geschichts-Vorlesung

Es gibt mal wieder was neues aus der Uni.
Hier ein kleiner (nicht ganz ernst gemeinter aber dennoch realistischer) Situationsbericht meiner heutigen Geschichtsvorlesung:

Die Geschichts-Vorlesung

Dienstag, 9.Dezember

10:15
Eine Stunde vor Vorlesungsbeginn formieren sich ca. 50 Rentner in straffen 5er Reihen vor den beiden Türen des Hörsaals 331 im 2. Stock der Fakultät für Geisteswissenschaften.

10:17
Der Rentner Werner P. kommt 2 Minuten zu spät und muss sich daher hinten anstellen. Ein Fehler, der sich später noch rächen wird.

10:30
Die Atmosphäre ist zunächst locker und gelöst. Die Stimmung erhitzt sich nur leicht, als die Diskussion auf die ab nächstem Jahr fälligen Praxisgebühren kommt.

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[Magdeburg] - Fischwoche bei McMensa

Nebenstehenden Fisch-Wochen-Plan fand ich heute in der Mensa. Was ins Auge sticht: Der Mittwoch.

"Bitte Bargeld mitbringen!!!"

Aja. Da kommt also der örtliche Sushi-Dealer. Und der akzeptiert wohl keine Karten, schon gar nicht die Mensa-Karten.

Sehr interessant wird sicher auch der Freitag. "Nudeln (tomatisiert)" Aja ...
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[Magdeburg] - Auf die Plätze, fertig, ...

... möööp. Das Allee-Center hier in Magdeburg scheint den Beginn der Weihnachtsoffensive verschlafen zu haben.
Erst gestern wuselten unzählige rote Männchen durch die Ladenstraße und brachten diverse Kugel-Tannen-Schleifen-Kombinationen an. Na wenn das mal nicht ein klassischer Fehlstart war.
Oder kann man es sich leisten?
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[Magdeburg] - Uni-Special

Die 5. Uni-Woche ist vorbei.
Grund genug, ein

kleines Uni-Special mit ein paar Fotos

hier zu veröffentlichen :-)
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[Magdeburg] - Schön, dass Sie mit dem Rad unterwegs sind ...

"Schön, dass Sie mit dem Rad unterwegs sind!"
Dieser in einer Autostadt wie Magdeburg doch recht aufmunternde Spruch begrüßte mich und alle anderen Radfahrer heute Nachmittag in der Uni an meinem Rad. Soweit so gut.
Bei näherer Betrachtung des Flyers musste ich diesen dann aber als böswillig perfide Provokation der Autofahrerlobby auffassen! Das ganze war ein Werbeaktion von teilAuto-Magdeburg ... egal wie ökologisch Sie sich geben ... Es sind Autofahrer! Und damit wesentlich unökologischer als alle Radfahrer Magdeburgs zusammen. Und dann solche Werbesprüche wie: "Umweltfreundlich (weniger Platzbedarf für Autos; weniger Luftverschmutzung)". Hä? Wie jetzt? Wenn ich mir bei denen eine Auto teilmiete nehm ich doch auf jeden Fall erstmal mehr Platz weg als mit meinem Fahrrad.

Wie wärs denn mit einem Gegenvorschlag: Alle Autofahrer Magdeburgs steigen auf Fahrräder um.
DANN ziehen solche Werbesprüche: "Umweltfreundlich, weil keine Platzverschwendung durch Autos. Keine zubetonierten Parkflächen. Nicht nur weniger Luftverschmutzung durch Autos sondern gar keine! Und mehr Platz für alle ist auch noch: Ich Sach nur: 4-spuriger Großradweg mit Autobahnanschluß! Das ist es."
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[Magdeburg] - Immer mit der Ruhe ...

Da wollte ich das trüb-verregnete verlängerte Wochenende damit verbringen, meinen Seminar-Vortrag und meine Studienarbeit auszuarbeiten ... und zwar in der kuschelig warmen und vor allem ablenkungsfreien Uni-Bibliothek.
Nur so war ich heute nochmal fragen:
ich: "Wie sind denn morgen Ihre Öffnungszeiten."
Bibliothekarin: "Morgen ist ein Feiertag!"
Von ihrem entgeisterten Blick etwas verwirrt frag
ich zurück: "Ja und?"
sie: "Na da haben wir doch geschlossen!"
ich: "ookeeee... und wann haben Sie am Sonntag auf?"
sie: "Da haben wir auch geschlossen!!!!"
Ich beginne zu wanken und meine Gesichtsfarbe schwankt zwischen weiß und dunkelrot. Aber ich will mich ja nicht aufregen!
ich: "Aber am Samstag haben Sie doch auf ... ???"
sie: "Ja. Aber nur von 9-15 Uhr"

Ich schwanke zum Ausgang und kriege grad noch ein: "Aber wir sind doch eine Uni ..." über die Lippen.


Oder bin ich da zu anspruchsvoll?
Uni Magdeburg: Mo-Fr 9-21, Sa 9-15

Uni Halle: Mo-Sa 8-23, So 14-23
Uni Paderborn: Mo-Fr 7:30-24, So 10-18
Uni Münster: Mo-Fr 8-22, Sa 9-18, So 14-18
Uni Heidelberg: Mo-Fr 8:30-22, Sa 9-13
(^^übrigens die älteste Uni-Bib Deutschlands)

 Aktueller Ohrwurm: George Winston - Linus & Lucy The Music Of Vince 
Wunderbare Piano-Musik
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[Magdeburg] - Kleiner Verhaltenskodex ...

Quasi als Einstand in die neue Rubrik hier mal ein kleiner Verhaltenskodex für Nicht-Magdeburger in Magdeburg:

Sollten Sie tatsächlich die A2 kurz vor oder nach der Elbe verlassen haben (je nach dem woher Sie kommen) und auf einem gelben Schild steht "Landeshauptstadt MAGDEBURG", dann sollten Sie sich, um Missverständnisse zu vermeiden, folgende Punkte gut einprägen:

1.
a) Auch wenn auf dem Schild MAGDEBURG steht, heisst die Stadt trotzdem MACHTEBURCH, wobei das A mehr wie ein O gesprochen wird...
b) Sagen Sie um Gottes Willen nicht MAAGDEBURK oder so - dann haben Sie sich schon als Auswärtiger geoutet und sofort verloren!!!

2.
a) Da wären wir schon beim KLOAREN MACHTEBURJER OA. Im Alphabet zwar der erste Buchstabe, aber völlig achtungslos ist der Magdeburger (meist) einfach zu faul, die Zähne richtig auseinanderzunehmen und AAAH zu sagen. Diese "Faulheit" hat auch die Auswirkung, dass die meisten Sätze und Antworten eher kurz ausfallen...
b) Dabei kann der Magdeburger (wenn er mal seine Sprachfaulheit überwindet) ein akzeptables hochdeutsch hinlegen, wie Sie es kaum erwarten werden. Sollte er das tun, werden Sie merken, dass die deutschen Sprachhochburgen Braunschweig und Hannover nur eine Autostunde entfernt sind...

3. In Magdeburg gilt, was Uhrzeiten angeht, entgegen vielen anderen deutschen Gegenden eine strenge, nachvollziehbare Logik: Es gibt z.B.:
Viertel Zehn / Halb Zehn / Dreiviertel Zehn / Um Zehn (Logisch, oder?)
Sagen Sie um Gottes Willen nicht VIERTEL VOR ZEHN - dann haben Sie sich schon als Auswärtiger geoutet und sofort verloren (siehe Pkt. 1b)!

4. Trotz des Landesnamens hat diese Gegend historisch gesehen so gut wie nichts mit Sachsen zu tun. Betiteln Sie einen Magdeburger nie als SACHSEN. Er hat schon genug zu tun, um sich mit dem Land zu identifizieren...
Sollten Sie das nicht beachten... (Sie wissen schon: siehe Pkt. 1b)

5. Magdeburger sind eher stur und nicht im eigentlichen Sinne schlagfertig. Sollten Sie einen spontan mit irgendeiner Frage überfallen, so erhalten Sie als Antwort meist: "Och du Scheisse!" - Machen Sie sich nichts daraus, zu hochdeutsch bedeutet das: "Dass Sie mich hier so einfach mit einer Frage überrumpeln - da muss ich erstmal überlegen!" Und siehe da, mit etwas Geduld und Wohlwollen werden Sie noch eine Antwort erhalten.

6. Begrüssungen:
Magdeburger halten es, wie gesagt, mit knappen Ausdrücken. Es genügt:
   Moin - Guten Morgen
   Tach - Guten Tag
   N'Abend - Guten Abend
Den lieben Gott zu grüssen, ist nicht üblich... (denken Sie an Pkt. 1b!)

Sollten Sie diese Regeln beherzigen, steht einem gelungenen Aufenthalt in der Elbestadt nichts mehr im Wege!

Viel Spass bei uns!

(Autor unbekannt)
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[Magdeburg] - Endlich Wochenende ...

Puuuh. Der Tag wäre überstanden. Heute war mein 7-7-Donnerstag. Vorlesungen durchgehend von 7 bis 19 Uhr ohne Lücken. Im Dunkeln hin, im Dunkeln zurück. Man sagte mir, das dazwischen heute ein herrlich sonniger Tag gelegen haben soll. Dafür hab ich morgen frei ... *freu*
Und das Wochenpensum ist auch geschafft. Ich habe die c't durch und die unzähligen ZEIT- und TELEPOLIS-Artikel geschafft zu lesen. Uni ist schon nicht übel ;-)
Und von wegen Studenten stehen erst bei einer zweistelligen Uhrzeit auf: Ich saß heute morgen fast pünktlich um 7 Uhr im Hörsaal. Ich wäre auch pünktlich gewesen, wenn ich nicht vorher(!) noch ein Verantstaltung gehabt hätte ... "Praktische Aspekte der Schlafforschung".

Nachtrag:
 Aktueller Ohrwurm: Robbie Williams - Live Summer 2003 
Frisch, live und volle Lautstärke :-)
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[Magdeburg] - Müllverbrennung II

Die Rauchentwicklung und der Gestank der vielen pyromanischen Kleingärtner hält unvermindert an.
Zumindest hat die Stadt das Problem jetzt erkannt. Der Vorschlag für eine Verbesserung der Lage ist allerdings halbherzig und wenig erfolgsversprechend wie ich finde. :-/
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[Magdeburg] - Rentnerschwemme an der Uni

Mein lieber Scholli waren das heute viele Senioren. Ich bin ja von den geisteswissenschaftlichen Veranstaltungen so einiges gewohnt. Aber das heute toppte alles ...
Ich hatte Zeit, ich hab mal gezählt:
Von 152 Leuten im "Hörsaal" (in den nur 100 reinpassen) waren mind. 43 in einem Alter, in dem man entweder zu Hause sitzen und über die Rente jammern oder aber in großen Bus-Kampf-Formationen den Rhein unsicher machen sollte.
Ohne die Weißhaarfraktion wäre es zwar immer noch voll, aber erträglich und jeder hätte einen Platz. Mit Tisch.
Aber nein ... sie haben ja Zeit und kommen schon viel eher. Und wir richtigen Stundenten, die bis kurz vorher noch andere Vorlesungen haben, dürfen uns dann von irgendwoher Stühle ranschleppen oder gleich stehen. Die Reihen sind dann schon von einem Gesamtalter jenseits der 1000der Grenzen besetzt.
Und dann auch noch meckern, weil alles voll ist! Ich musste mich stark zurückhalten ...

Nun sind die Rentner also nicht nur verantworlich für den Niedergang des Gesundheitssystems. Nein. Nun fallen sie auch noch ins Bildungssystem ein. Wenn sie denn wenigstens ordentlich dafür zahlen würden. 4 bis 5 stellige Beträge pro Semester. Dann hät das ja noch was positives ... aber so ...
Das "kostenlose" Studium in Deutschland ist eigentlich dafür gedacht, eine Investition in die Zukunft der Gesellschaft zu sein. Also eine Investition in die Jugend! Diese Zukunft kann ich aber bei einem 70jährigen "Studenten" in einer Vorlesung zum klassischen Griechenland nun wirklich nicht erkennen.

Mein Vorschlag für die nächste Woche:
Zuerst alle Studenten rein, Plätze sichern und dann erst die Senioren. Wenn die dann stehen dürfen, sorgt schon die natürliche Auslese für eine Teillösung des Problems.
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[Magdeburg] - Studienbeginn II

Hach, ist das Erstsemesterlben lustig. Da möchte man doch glatt nochmal von vorn anfangen ;-)
FAMILIENNACHMITTAG FÜR ERSTSEMESTER - Mit Omi zur Uni
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[Magdeburg] - Studienbeginn ...

Heut gings also wieder los. Hinein in ein weiteres Semester Informatik-Studium. Ein sonniger Tag. Die Luft ist klar. Die Stimmung auf dem Hochpunkt. Nur Handschuhe werd' ich wohl morgen früh auf dem Rad anziehen.
So gehört sich das. Waren das eigentlich immer schon soviele Stundenten auf dem Campus?

Und natürlich darf dieser StandardWitz nicht fehlen:

1. Semester

05:30 Der Quarz-Uhr-Timer mit Digitalanzeige gibt ein zaghaftes "Piep-Piep" von sich. Bevor sich dieses zu energischem Gezwitscher entwickelt, sofort ausgemacht, aus dem Bett gehüpft. Fünf Kilometer Jogging um den Stausee, mit einem Besoffenen
zusammengestossen, anschliessend eiskalt geduscht.

06:00 Beim Frühstück Wirtschaftsteil der Vortagszeitung repetiert und Keynes interpretiert. Danach kritischer Blick in den
Spiegel, Outfit genehmigt.

07:00 Zur FH gehetzt. A206 erreicht. Pech gehabt: erste Reihe schon besetzt. Niederschmetternd. Beschlossen, morgen doch noch eher aufzustehen.

07:30 Vorlesung, Mathe Max. Keine Disziplin! Einige Kommilitonen lesen Sportteil der Zeitung oder gehen zum Bäcker frühstücken. Alles mitgeschrieben. Füller leer, aber über die Witzchen des Dozenten mitgelacht.

08:00 Vorlesung, Systemtheorie. Verdammt! Extra neongrünen Pulli angezogen und trotz eifrigem Fingerschnippens nicht drangekommen.

10:45 Nächste Vorlesung. Nachbar verlässt mit Bemerkung "Sinnlose Veranstaltung" den Raum. Habe mich für ihn beim Prof entschuldigt.

12:00 Mensa Essen. Nur unter grössten Schwierigkeiten
weitergearbeitet, da in der Mensa zu laut.

12:45 In Fachschaft gewesen. Mathe Script immer noch nicht fertig. Wollte mich beim Vorgesetzten beschweren. Keinen Termin bekommen. Daran geht die Welt zugrunde.

13:00Fünf Leute aus meiner 0-Gruppe getroffen. Gleich fuer drei AG's zur Klausurvorbereitung verabredet.

13:30 Dreiviertelstunde im Copyshop gewesen und die Klausuren der letzten 10 Jahre mit Lösungen kopiert. Dann Tutorium: ältere Semester haben keine Ahnung.

15:30 In der Bibliothek mit den anderen gewesen. Durfte aber statt der dringend benötigen 18 Bücher nur vier mitnehmen.

16:00 Proseminar. War gut vorbereitet. Hinterher den Assi über seine Irrtümer aufgeklärt.

18:30 Anhand einschlägiger Quellen die Promotionsbedingungen eingesehen und erste Kontakte geknüpft.

19:45 Abendessen. Verabredung im "Blauen Haus" abgesagt. Dafür Vorlesungen der letzten paar Tage nachgearbeitet.

23:00 Videoaufzeichnung von "WiSo" angesehen und im Bett noch das "Kapital" gelesen. Festgestellt, 18-Stunden-Tag zu kurz. Werde demnächst die Nacht hinzunehmen.

13. Semester

10.30 Aufgewacht!! Ach, Kopfschmerzen, Übelkeit, zu deutsch: KATER!

10.45 Der linke grosse Zeh wird Freiwilliger bei der Zimmertemperaturueberpruefung. (Arrgh!) Zeh zurueck. Rechts
Wand, links kalt; Mist, bin gefangen.

11.00 Kampf mit dem inneren Schweinehund: Aufstehen oder nicht - das ist hier die Frage.

11.30 Schweinehund schwer angeschlagen, wende Verzögerungstaktik an und schalte Fernseher ein (inzwischen auch schon verkabelt).

12.05 Mittagsmagazin beginnt. Originalton Moderator: "Guten Tag liebe Zuschauer - Guten MORGEN liebe Studenten ." Auf die Provokation hereingefallen und aufgestanden.

13.30 In der Cafetaria der Mensa am Aasee beim Skat mein Mittagessen verspielt.

14.30 In Rick's Cafe hereingeschaut. Geld gepumpt und 'ne Kleinigkeit gegessen: Bier schmeckt wieder! Kurze Diskussion mit ein paar Leuten über die neuste Entwicklung des Dollar-Kurses.

15.45 Kurz in der Bibliothek gewesen. Nix wie raus, total von Erstsemestern überfüllt.

16.00 Fünf Minuten im Seminar gewesen. Nichts los! Keine Zeitung, keine Flugblätter - nichts wie weg.

17.00 Stammkneipe hat immer noch nicht geöffnet.

18.15 Wichtiger Termin zuhause: BINGO !!

18:20 Mist! Kein BINGO!! Stattdessen Live-Übertragung von Stöhn-Seles. SAT 1 war auch schon besser...

19.10 Komme zu spät zum Date mit der blonden Erstsemesterin im Havanna. Immer dieser Stress!

01.00 Die Kneipen schliessen auch schon immer früher... Umzug ins Jovel.

04.20 Tagespensum erfüllt. Das Bett lockt.

05.35 Am Stausee von Erstsemester über'n Haufen gerannt worden. Hat mich gemein beschimpft.

06.45 Bude mühevoll erreicht. Insgesamt 27,50DM ausgegeben. Mehr hatte die Kleine nicht dabei.

06.05 Schlucke schnell noch ein paar Alkas und schalte kurz das Radio ein. Stimme des Sprechers: "Guten Morgen liebe Zuhoerer, gute NACHT liebe Studenten."


Vor ein paar Jahren gehört ich klar zur ersten Gruppe und konnte noch herzhaft drüber lachen ... Mittlerweile gehöre ich nun schon zum "Alten Semester" und lästere über die wuseligen Erstsemester ;)
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[Magdeburg] - Party-Hauptstadt für einen Tag

Für alle, die es noch nicht wussten:
Heute fanden die offiziellen Einheitsfeierlichkeiten in Magdeburg statt. [spiegel.de-Artikel, Volksstimme-Artikel]



Und es war fast mehr Prominenz als meine kleine Stadt Einwohner hat da ... der Kanzler, das Kabinett, diverse Ministerpräsidenten, Udo Lindenberg (der es trotz zugebauter Schienen schaffte), und und und ...
Und wir also mittenrein. Und wie sollte es anders sein, in einer der regenärmsten Städte Deutschlands regnet es an solch einem Tag. Egal. Oder vielleicht sogar ganz gut so. Denn die Stadt war so schon gerammelt voll. Frag mich, wie voll das bei schönem Wetter geworden wäre.
War aber wie gesagt viel los. Unzählige Freßbuden. Jedes Bundesland stellte sich kulinarisch vor.
Das hieß: Mindestens 16 verschieden Bratwurst-Sorten! Ich hab vom Angebot übrigens reichlich Gebrauch gemacht ;) War echt alles sehr lecker!

Das abendlich Großkonzert auf dem Domplatz mit "Udo Lindenberg & friends" hab ich dann doch ausgelassen. Musste ja noch packen.

Zum Schluß noch ein Aufruf an alle Reporter, Kommentatoren und Nachrichtensprecher:
Es heißt nicht Maaaaaaaagdeburg, sondern Magdeburg. Mit einem kurzen 'a' ... Wir sagen ja auch nicht Haaaaaaaaamburg oder Baaaaaaaaamberg!

Zu den Fotos ...
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[Magdeburg] - Magdeburg eine einzige Müllverbrennungsanlage

Es ist wieder soweit. Es ist Herbst. Das heißt in Magdeburg: Es stinkt! Denn in den unzähligen Kleingärten hat der Wettbewerb und qualmendsten Verbrennungshaufen begonnen. Wer schafft es, am schnellsten und effektivsten seine Umgebung in einer dichte undurchdringliche Rauchwolke einzutauchen...

Verbieten sollte man diese Verbrechen an der Gesundheit der Bevölkerung! Ein für allemal und ohne Ausnahmen. Magdeburg hat eine der besten Müllkippen zwischen Elbe und Rhein. Da kann man seinen Gartenmüll sogar kostenlos abliefern! Aber nein, da wird er lieber verbrannt. Ohne Rücksicht auf Verluste. Auch wenn der Müll klitschnaß ist. Das qualmt wenigstens schön!

Leider haben sie eine zu starke Lobby in Magdeburg, die typischen Kleingärtner: Rentner, engstirnig, zu keinen Kompromissen bereit, ständig einen Vorrat an Leserbriefumschlägen im Haus und natürlich alle Mitglied im VeNaMa!

(grad zieht wieder eine Rauchschwade ins Büro ... *hust* ... ich glaub, ich hab 'ne CO-Vergiftung ... )
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[Magdeburg] - Ruhe bitte!

Ich bin ja mal wieder nur am Feiern. Denn:
Der "Verein nachtschlafliebender Magdeburger" (VeNaMa) hat wieder zugeschlagen!

Nachzulesen in einem Leserbrief der Volksstimme vom Samstag.
[Artikel, auf den sich der Leserbrief beszieht]

Auszüge aus dem Leserbrief:
"Die jungen Leute wurden systematisch dazu erzogen, nächtliche laute Musik mit viel Bassgebrumm nicht einmal mehr als Kavaliersdelikt zu empfinden!"

Jawoll! Die Jugend von heute ist aber auch sowas von verzogen! Hinter Gitter muss man die Rabauken stecken!
Und die Politiker gleich hinterher:

"Dabei ist es unerheblich, dass der Lärm nächtens große Teile des Stadtgebietes erschüttert. Die Stadtordnung lässt das nicht zu! – Die Stadtpolitiker leider schon!"


Das wird am Freitag (3.Oktober) sowieso eine riesen Aktion. Dann findet nämlich DIE große Einheitsfeier, mit 1000en Prominenten und 250.000 Gästen direkt und mittendrin in Magdeburg statt. Die Innenstadt wird schon Tage vorher völlig abgeriegelt. Da kommt dann keiner mehr rein oder raus.
Allen Auswertigen sei gesagt: Das Durchschnittsalter der Innenstädtler in Magdeburg liegt jenseits von Gut und Böse. Das ist quasi VeNaMa-Kernland!
Und dann 3 Tage Party am Stück! Da wird es was zu meckern und zu protestieren geben.
Gerüchten zu Folge sind sämtliche Leserbrief-Umschläge in Magdeburg schon ausverkauft. Und die zentrale Polizeieinsatzzentrale wurde extra um 20 Mitarbeiter aufgestockt, um der Flut der VeNaMa-Anrufe Herr zu werden.

In diesem Sinne ...
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[Magdeburg] - Stadtfeld intern ...

Der "Verein Nachtschlafliebender Magdeburger" hat wieder zugeschlagen.
Die Pauluskirche bei mir in Stadtfeld (schönster Stadtteil Magdeburgs) hat letzte Woche beschlossen, die Turmuhr wieder jede halbe Stunde die Zeit schlagen zu lassen. Möglich geworden war dies durch eine großzügige Spende einer Magdeburger Firma.
Keine 24 Stunden nach der Bekanntgabe der Entscheidung hatte sich der "Verein Nachtschlafliebender Magdeburger" auch schon formiert und zum Gegenangriff ausgeholt. Ruhestörung, Lärm, Krach, ... wurde da geschriehen.
Also ich sag in solchen Fällen immer: Es zwingt sie ja keiner, hier zu wohnen! Können ja auf's Land ziehen.
Die Volkstimme von heute sieht das ähnlich :-)
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