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[Radfahren] - Fahrradklingel vs. Rufen

Langjährige Untersuchungen haben ergeben:

Ein prägnant gebrülltes "Ey" ist bei Autofahrern in jedem Fall wirkungsvoller als die reine Fahrradklingel.

Auch wenn ich eine besonders laute Fahrradklingel habe (in einer Unterführung gezündet bläst sie einem das Gehör weg (-; ), so wird sie von rechtsabiegenden, blinden Autofahrern gemeinhin nicht wahr genommen.

Nun kann man genüsslich darüber spekulieren, warum das so ist.
  • Ist eine Fahrradklingel zu leise?
  • Schaltet ein Autofahrergehirn bei einer Fahrradklingel sofort auf "Hm eh nur ein Radfahrer"
  • Sagt ein lauter Schrei einem Autofahrerhirn "Hui was immer das ist, es könnte meinem Phallusersatz gefährlich werden! Bremsen!"
  • Und wie würde es aussehen, wenn man anstelle einer Klingel einen in Lautstärke und Klang einer Autohupe ähnliches Akustikum verwenden würde? Würde das vermeintliche Hupen eines anderen Autofahrers zu einer noch größeren Aufmerksamkeit führen?

Bei Fußgängern, die glauben, ein Radweg sei das gleiche wie ein Fußweg und überhaupt ist es ja nicht so gefährlich von einem Rad mit 40km/h getroffen zu werden wie von einem Auto mit gleicher Geschwindigkeit - also bei solchen Fußgängern hat sich das klassische Klingeln (und Rufen schon gar) als äußerst gefährlich für beide Seite erwiesen - wenn es zu früh ausgeführt wird.
Dann kommt es aufgrund der "-Nervöses-Wildschwein-Im-Scheinwerferlicht"-Reflexe der Fußgänger zwangsläufig zur Kollision.
Als wesentlich wirkungsvoller hat sich hier das Klingeln (mit oben genannter Herzinfarktklingel) im Moment des Passierens des Fußgängers erwiesen - dann stellen seine sprunghaften Reaktionen keine Gefahr mehr dar - und seine Bewusstsein gegenüber Radwegen wurde um ein kleines µ verbessert.
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Kommentare:

Naja, Fehler anderer berechtigen nicht dazu, selbst Fehler zu machen. Egal wie dämlich sich ein Fußgänger benimmt, man muss bremsen und sich so verhalten, dass Unfälle ausgeschlossen sind. Als Fahrzeugführer hat man generell die höheren Sorgfaltspflichten.

Klingeln beim Passieren ist vielleicht dann ok, wenn man dabei trotzdem genug Abstand hält.

Lieber gleich Wege ohne Radweg suchen, dann relativieren sich solche Probleme. Radwege sind für Radfahrer meist ungeeignet.

berlinradler am 28.09.2010 - 12:08:10

Ha, Wege ohne Radwege suchen ist in einer Stadt, die stolz auf immer mehr Radwege verweist, ein hoffnungsloses Unterfangen - und man will ja auch ans Ziel kommen und nicht sinnlos 40km sonstewo lang fahren.

Und Unfälle schließe ich dadurch aus, dass ich auf Radwegen Fußgänger zumeist nicht anklingle, weil sie dann in nervöses, unvorhersehbares Gehüpfe übergehen.

Konrad am 28.09.2010 - 12:19:17

Danke für die Diskussionsanregung! Dein Artikel wurde bei der Radspannerei (http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/09/28/klingeln-oder-rufen/) ausgiebig kommentiert.
Gruß aus Berlin

BikeBloggerBerlin am 29.09.2010 - 07:48:29

Ich rufe meistens einmal ein kurzes Entschuldigung und kann dann meistens vorbei fahren. Es ist aber egal ob man klingelt oder ruft es gibt immer Leute die es stört und die sich beschweren.

Daniel am 01.10.2010 - 14:06:57

Ja - vor allem wofür entschuldigst du dich? Für die Blindheit des Fußgängers/Autofahrers? Das wäre mal krass subtil ;-)

Konrad am 01.10.2010 - 14:09:59

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