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[Politik] - Frage zur Kreditvergabe

Ich verstehe den Geldkreislauf mal wieder nicht.

In einem sehr schönen Artikel in der aktuellen ZEIT wird versucht zu erklären, wie aus Geld Geld wird.
Leider nicht sehr umfassend.

Man kann dort lesen, dass die Banken "aus einem Euro Zentralbankgeld 50 Euro Kreditgeld erzeugen" können.
Wenn ich als Banker also einem Kunden 50€ Kredit geben möchte, muss ich mir nur einen 1€ von der EZB borgen.

Soweit so nachvollziehbar.
Nur, was ist, wenn mein Kunde die 50€ nicht zurückzahlen kann? Dann sage ich "Pech gehabt" und zahl der EZB ihren 1€ zurück und stehe finanziell da wie zu Beginn.
Nur mein Kunde hat 50€ mehr - und sich was leckeres für gekauft.

Wo also liegt das Risiko bei der Bank? Wo ist da mein Denkfehler? Wo macht die Bank 50€ Verlust?

Vielleicht kann mir ja einer der hier mitlesenden Banker diese Fragen beantworten ;-)
|  4 Kommentare/Link  |  Eintrag versenden  |

Kommentare:

bin kein Banker und verschiedene Aspekte des Geldkreislaufes erschließen sich mir auch nicht intuitiv, aber dein Beispiel bekomme ich noch hin:

Die 50 Euro bekommt nicht ein Kunde sondern 50 bekommen je einen. Davon bezahlen im hoffentlich 49 je 1,20 EUR zurück und alles wird gut. Das Risiko der Bank wird über die Zinsen der nicht ausfallenden Kredite bezahlt und genügt im Normalfall um Kreditausfälle zu decken. Sonst Bank pleite :-)

Spannender finde ich das zwischendurch: woher nehmen die Schuldner 49 x 1,20 = 58,80 EUR? Schließlich hat die Zentralbank nur 50 Euro rausgegeben (und will dafür selbst mindestens 51 zurück haben...)

Stefan am 28.06.2010 - 12:42:52

So wie ich das verstanden habe, gibt die EZB nur 1€ raus damit die Bank 50€ "neu erschaffen" kann in dem sie Geld auf das Konto des Kunden überweist. Das Geld wird von keinem anderen Konto abgebucht. Das ist "neu" da.

Konrad am 28.06.2010 - 12:52:39

ohne die Regeln dazu im Detail zu kennen, kann das tatsächlich stimmen. Einer der Tricks dabei ist wohl u.a. dass im Bankensystem als Ganzes ein Großteil des Geldes als Einlage eines anderen Kunden letztlich doch wieder bei den Banken landet, und so neu verliehen werden kann.

Als sehr unterhaltsamen Einstieg in einige dieser Fragestellungen kann ich nur den Roman "Eine Billion Dollar" von Eschbach empfehlen.

Anschließend braucht man dann aber irgendwie immer noch ein Fachbuch, weil mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet werden.

Wobei ich zugegeben muss, bei einem entsprechenden Fachbuch nach einem Drittel ausgestiegen zu sein.

Stefan am 28.06.2010 - 13:06:19

Das Finanzsystem funktioniert nur über Schulden und imaginäre Geldbeträge, die keinen realen Gegenwert haben. Formal als Kindertrickfilm daherkommend: "Warum überall Geld fehlt – Gib mir die Welt plus 5%" http://www.youtube.com/watch?v=wd586QsvRNE&feature=related

Grit am 28.06.2010 - 14:59:33

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