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lifeLog - Alltag

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[Alltag] - Der kleine Luxus - Wunder des Alltags - Teil 8

Ein wirklicher Segen im handwerklichen Bereich eines Haushaltes ist ein Akku-Bohrschrauber. Wie oft denke ich an händezehrende Schraubübungen in Schlitz- und Kreuzschlitz.
Die Power einiger Elektronen in der Hand lässt jede Schraube in Windeseile rein und wieder raus flitzen. Und die einzige Arbeit, die es noch zu verrichten gibt, ist der Gedanke daran, dass man den Schalter für die Drehrichtung schon wieder falsch herum gedrückt hat. Ein Fingerschnips, dies zu korrigieren. Ebenso auch die Korrektur ganzer Armaden von Türscharniers an überlebensgroßen Kleiderschränken.
Und versehen mit einem Imbus-Aufsatz ist auch jede kleine Imbushandkurbel aus dem Hause IKEA in Null-Komma-Nicht kaltgestellt.

Bisheriger kleiner Luxus:
Der kleine Luxus - Wunder des Alltags - Teil 1
Der kleine Luxus - Wunder des Alltags - Teil 2
Der kleine Luxus - Wunder des Alltags - Teil 3
Der kleine Luxus - Wunder des Alltags - Teil 4
Der kleine Luxus - Wunder des Alltags - Teil 5
Der kleine Luxus - Wunder des Alltags - Teil 6
Der kleine Luxus - Wunder des Alltags - Teil 7
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[Alltag] - Schweinegrippe

Also ich nehm die ja nicht wirklich für voll, diese Schweinegrippe.


Im Oktober soll ein Impfstoff fertig sein, den alle schon eifrig auf Vorrat gehamsterbestllt haben. Mal davon abgesehen, dass ich überrascht bin, wie man in der Forschung sich auf einen solchen Termin festlegen kann ("Im Januar 2034 haben wir einen Impfstoff gegen Hautkrebs fertig!"):

Die Entwicklung dieses Impfstoffes ist nicht nur die Lizenz zum Gelddrucken (wie sonst in der Pharmabranche bei nahezu jedem Medikament), nein, es ist ein Blanko-Scheck, in den der Hersteller eine beliebige natürliche Zahl eintragen kann - soweit der Finanzvorstand halt zählen kann, nehm ich an. Als Bedingung darf er vielleicht nur nicht mit Zehnerpotenzen arbeiten, sondern muss die Zahl aussprechen können: 5 "Quadrillion" sollten drin sein.

 Aktueller Ohrwurm: Clueso - So Sehr Dabei (Live) 
Die waren mal Vorband auf einer Grönemeyer-Tour.
Hören sich sehr gut rein - vor allem live.
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[Alltag] - Grillwetter

Perfektes Grillwetter:

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[Alltag] - Deutschland geht es besser

Zu meiner Kindheit gab's das nicht: Jeden Nachmittag eine Banane, zu Brei zerstampft.
Da gab's nur saure Ost-Äpfel.
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[Alltag] - Fast geklärte Fragen der Menschheit

Mich überkam letztens die Frage, ob man mehr als eine Unterschrift "haben" kann. Zum Beispiel eine spezielle für meine Bankgeschäfte, um zu verhindern, dass jemand, der ein normales Formular von mir bekommt, meine Unterschrift fälschen kann, um damit Überweisungen von meinem Konto vorzunehmen. Soll ja schon vorgekommen sein.

Nun ist in der Wikipedia dazu ein Urteil des BGH zu lesen:
Erforderlich, aber auch ausreichend ist ein die Identität des Unterschreibenden ausreichend kennzeichnender individueller Schriftzug, der einmalig ist, entsprechend charakteristische Merkmale aufweist und sich als Wiedergabe eines Namens darstellt (BGH NJW 1987, 1334, OLG Düsseldorf NJW-RR 1992, 946).

Das lässt dann wohl keine Spielräume zu.
Wobei es sicher eine Rechtsvorschrift ist, deren Einhaltung mitunter nur schwer zu überprüfen sein wird - wird nicht ein minutiöser Abgleich mit dem Personalausweis vorgenommen, kann ich beim Finanzamt eine andere Unterschrift nutzen als bei meiner Korrespondenz mit dem Jugendamt oder auf meiner Kreditkarte.
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[Alltag] - Das Wetter und die Deutschen

Das Wetter ist perfekt für die Deutschen - egal wie es ist, es gibt immer Anlass zum Meckern :-)
Erst ist zu heiß für einen April, dann ist es ewig lange zu kalt und verregnet für einen Sommer und dann, plötzlich ist es schöne 30 Grad warm, stöhnen wieder welche unter der Sonne.

Da lob ich mir doch meinen Laptop auf dem Balkon, zu meiner Rechten ein kühles Getränk und das Baby-Fon, zu meiner Linken ein paar c'ts.
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[Alltag] - Ansagen in Aachener Bussen

Es ist bemerkenswert, wie die Aachener Verkehrsbetriebe versuchen, gegen den Trend zu schwimmen:

Da sagen im ganzen Land junge, freundliche Stimmen die nächsten Haltestellen in Bus und Bahn an - manchmal wird sogar auf lachende Kinder zurückgegriffen. Alles ist klar und freundlich.

Und was machen die Aachener? Die lassen ihre Ansagen von einem unmotivierten Studenten der Sozialpädagogik Marvin, dem depressiven Roboter sprechen.
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[Alltag] - Python

Dass man zuviel programmiert, merkt man, wenn man bei dieser Schlagzeile zunächst an eine Programmiersprache denkt und grübelt, wie der Fahrer das Betriebssystem des Autos gehackt hat:

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[Alltag] - Entspanntes Autofahren bei Hannover

Wie angenehm eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung sein kann, kann man auf der A2 zwischen Hannover und Braunschweig erleben (da ist auf entspannten 40km 120km/h angesagt). Vor allem, wenn man direkt danach den direkten Vergleich zu einer freigegeben Raserstrecke bis Magdeburg hat.

Man fühlt sich da fast wie im Urlaub in Dänemark - fast alle fahren gleichschnell. Kaum Raser. Wunderbar :-)
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[Alltag] - Hermann-Löns-Park

Hannover hat wirklich sehr schöne Parks.
Wir waren gestern aus gegebenem Anlass (dem Wetter) im Hermann-Löns-Park. Nachdem der Tiergarten kurzfristig wegen der fehlenden Liegemöglichkeiten und der Angst vor Wildschweinen und Damwild ausfiel.
Der Löns-Park zeigte sich von seiner Besten Seite: Grüne Wiesen, Seen, Gänse, Ruhe. Wir waren allein auf der Wiese. Wo ist Hannover an einem sonnigen Samstagnachmittag?
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[Alltag] - Soziales Experiment

Ein soziales Experiment ganz besonderer Natur geht mir bei jeder Fahrt mit einem ICE oder IC von neuem durch den Kopf: Wie würden sich die Leute wohl verhalten, wenn man anstelle der üblichen einen Platzkarte derer 2 erwirbt - für sich und den Platz neben sich. Und dort prominent aber nicht übermäßig platz fordernd sein Rucksäckchen platziert. Und das im Fernzug München-Hamburg oder Dresden Norddeich/Mole an einem Freitagnachmittag.
Was würde wohl passieren, wenn man auf die Forderung, seine Tasche zu wegzunehmen, man die beiden Reservierungen zückt. Eine Masterarbeit ließe sich über einen solchen Feldversuch sicher allemal schreiben.
Eine Doktorarbeit gäbe dann die Aufgabe her, das Experiment mit einem ganzen Dutzend Reservierungen zu wiederholen.
Wahrscheinlich würde dann aber die Bahn von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und einen bei einem Sonderhalt kurz hinter Niederndodeleben auf die Wiese setzen.
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[Alltag] - Geklärte Fragen der Menschheit

Warum ist der Lehrter Bahnhof nach dem kleinen Städtchen bei Hannover benannt?
Dass Bahnhöfe in großen Städten nach den hauptsächlichen Eingangsrichtungen benannt werden, ist bekannt.
Der Hamburger Bahnhof, der Hamburger Bahnhof, der Dresdener Bahnhof in Berlin.
Aber warum gerade Lehrte? Liegen da Hannover, Magdeburg oder von mir aus Braunschweig nicht besser?

Nein. Denn der Lehrter Bahnhof war die Enstadtation der Berlin-Lehrter Eisenbahn. Die Strecke wurde 1871 zur Entlastung der Strecke über Potsdam und Magdeburg in den Westen durch die Magdeburg-Halberstädter Eisenbahngesellschaft eröffnet. Damit haben nicht die DDR-Planer den Grundstein für die heutige ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke durch Nord-Sachsen-Anhalt und damit um Magdeburg herum gelegt, sondern die Magdeburger haben vor 130 Jahren ganz allein ihr Grab geschaufelt.
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[Alltag] - Der kleine Luxus - Wunder des Alltags - Teil 7

Wir hatten ja lange nichts aus der Reihe " Der kleine Luxus - Wunder des Alltags".
Wird also mal wieder Zeit :-)

Mal wieder ein kleiner Lichtblick, denn bekanntlich geht's mit Deutschland ja bergab, auch wenn wir davon nichts merken.

Wirklicher Luxus heute ist das Reisen mit der Deutschen Bahn - auch aber nicht nur im Vergleich zu früheren Zeiten.
Was sind die Züge heute laufruhig. Nicht nur der ICE sondern auch der IC und so manche schnittige RB surren heute geradezu durch deutsche Landen.
Sicher, gerade weil es die deutschen Lande sind, findet der dort Ansässige immer und überall was zu meckern.
So sicher auch an den Sitzen und der nicht vorhandenen Bequemlichkeit - das kann ich nicht bestätigen. Selbst mit meinen sicher nicht für Bahnsitze optimierten Länge von fast 2m finde das Reisen in heutigen Zügen sehr bequem.
Wenn ich da an die alten Ledersitzreihen meiner Kindheit, verbunden mit dem ewigen Geschacker und rhythmischen Geklacker der Schienennähte denke - so ist das heute ein wahrer Luxus.
(Gleiches gilt im Übrigen für die als "Holzklasse" verschriene Economy-Class in Flugzeugen. Die 4. Klasse auf der Titanic oder im Zug von Lehrte nach Berlin zu Bismarcks Zeiten mag eine Holzklasse gewesen sein. In einer Economy-Class mit eigenem Videoschirm, Tisch, Verstellbarer Rückenlehne und all den anderen Annehmlichkeiten sitzt es sich oft allemal besser als in vielen deutschen Hörsälen - das ist die vielleicht letzte Holzklasse der heutigen Zeit.)


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Der kleine Luxus - Wunder des Alltags - Teil 6
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[Alltag] - Bielefelder Bahnhof

Bielefeld gibt es bekanntlich nicht, auch wenn versucht wird, die Illusion aufrecht zu erhalten, indem immer mal wieder ein ICE an der propagierten Stelle zum Halten gebracht wird. Den Bahnhof, muss man sagen, haben sie aber wirklich täuschend echt hinbekommen.
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[Alltag] - Eine Taube, ein ICE und ein wunderbarer Sommerabend

Ein neuer Rekord auf meiner Strecke Aachen-Magdeburg: 10h.

Ich war wohl der einzige Reisende, der am Dienstag-Abend das Not-Aussteigen aus dem ICE in Haste vor Hannover und die folgenden Irrungen und Wirrungen amüsant und unterhaltsam fand.
Ich mag die Bahn. (Das ist nicht ironisch gemeint!)
Und für eine dumme Taube auf der Hochspannungsleitung kann nun keiner was - außer der Taube selbst.

Damit reiht sich diese Reise auf Platz 2 meiner Topreisezeiten ein.

Platz 1 wird weiterhin von einer 12h Bahnfahrt von Magdeburg in den Schwarzwald mit bepackten Fahrrädern und 5 mal umsteigen gehalten.
Das war aber nicht der Bahn geschuldet, sondern einer Fahrradpanne, die uns alle reservierten IC-Züge verpassen ließ.
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[Alltag] - Schleichwerbung unter Freunden

Ich hatte vor einiger Zeit öfters Diskussionen mit Freunden und anderen Bloggern, die sich bei Trendagenturen wie trnd angemeldet hatten und von da an täglich irgendwelchen kostenlosen Test-Produkten entgegenfieberten, die sie bei Gefallen an Freunde, Familie und in ihren Blogs weiterempfehlen sollten.
Mundpropaganda der perfiden Art also.

In der aktuellen NEON ist ein wunderbarer Artikel dazu erschienen:
"Falsche Freunde"

Der treffendste Ausschnitt zum Thema:
... Gäbe es einen Stundenlohn, würden sich die Agenten gekauft fühlen wie Vertreter, die Freunden etwas andrehen sollen. So aber genießen sie es, ihr angebliches Insiderwissen mit anderen zu teilen, für Gesprächsstoff zu sorgen, Tipps zu geben.
...
Egal, wie oft die WOM-Macher den "Spaß" und die "ehrliche Meinung" der Teilnehmer beschwören: Wer mitmacht, ist Teil einer Marketingkampagne. Einer besonders fiesen, die eine Freundschaft zur Werbefläche macht und damit das Privatleben kommerzialisiert, diese letzte Bastion des Vertrauens. ... Die sogenannten "trnd-Agenten" wissen gar nicht, was sie mir ihrer naiven Begeisterung für Kaugummiaromen aufs Spiel setzen. Immerhin helfen sie uns, mal wieder zwischen echten und falschen Freunden zu unterscheiden.


Quelle: NEON Juli 2009
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[Alltag] - Stehaufmännchen

  
Ist die heutige Zeit wirklich schon so schnelllebig, dass Stehaufmännchen nicht mehr modern sind?

Ich war in 2 großen Magdeburger Spielzeugegeschäften und in beiden bekam ich auf die Frage nach einem stinknormalen Stehaufmännchen ein "Neee ham ma nich" zu hören.

Zum Glück gibt es ja Amazon. Aber dann muss sich der Einzelhandel nicht wundern, wenn's mit ihm langsam aber stetig bergab geht.
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[Alltag] - Ungeklärte Fragen der Menschheit

Warum brennt in Tiefkühlschränken kein Licht?
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[Alltag] - Die Internationale

Ich hab schon seit 3 Tagen morgens die Internationale im Ohr.
Gruselig.
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[Alltag] - Harvey Schwenkt Module - Lösung des NEON-Bilderrätsels

Die mutmaßliche Lösung des aktuellen NEON-Bilderrätsel kommt bei Google derzeit auf genau 9 Treffer: "harvey schwenkt module".
Das soll wohl sowas wie eine Musikrichtung sein.

Also entweder haben wir uns da komplett vertan - oder die NEON-Redakteure hatten sowas wie ne Wette laufen.

Die Teillösungen Krautrock, Heavy Metal, Funk, Neue Deutsche Welle und Salsa scheinen aber auf eine merkwürdige Weise korrekt.

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