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[Magdeburg] - Magdeburger Firma mahnt Google-Earth Bilder ab

Der Großteil der Luftaufnahmen von Deutschland, die derzeit bei Google-Earth (und Google-Maps?) zu bestaunen sind, stammen von einer Magdeburger Firma - Geocontent

Wie ich darauf komme? Nun, diese Firma scheint fleißig abzumahnen, wenn Screenshots aus eben Google-Earth auf gewerblichen Seiten zu finden sind. Das Problem: Das steht scheinbar im Gegensatz zu der verbreiteten Interpretation der humanen Nutzungsbedingungen von Google-Earth.

Naja, zumindest ist Magdeburg so mal nicht mit Nazis oder fragwürdigen Thesen ergrauter CDUler zur Psychologie von Kindsmüttern in den Schlagzeilen.
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[Radfahren] - Radwegbenutzungspflicht

Was ich auch noch nicht kannte: Es gibt ein eigenes Bundestagsfernsehen. Sogar live und in Farbe und mit umfangreichem Video-On-Demand-Archiv.

So kann man sich beispielsweise die Anhörung im Verkehrsausschuss zur Petition zur Abschaffung der Radwegbenutzungspflicht in voller Länge und bester Qualität anschauen.

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[Radfahren] - Radfahrunfälle in Magdeburg


Quelle: Volksstimme
Im letzten Jahr gab es in Magdeburg 675 Radfahrunfälle. Von denen wurden 299 von Radfahrern verursacht.
Also weniger als die Hälfte!
(44% um genau zu sein)

Nun könnte man bei der folgenden Schlagzeile glauben, die Polizei wolle Radfahrer endlich besser schützen und gegen die Mehrheit der Unfallverursacher vorgehen: Autos und Fußgänger



Aber weit gefehlt. Polizei und die Volksstimme als ihr unkritisches Gefolgsorgan machen natürlich allein gegen die Radfahrer Front. Wie bös diese doch seien, weil sie sich immer falsch verhalten, obwohl sie es doch richtig lernen sollten.

Die Unfallschwerpunkte - Damaschkeplatz, Hasselbachplatz, Uniplatz - mal verstärkt unter dem Aspekt rücksichtsloser Autofahrer, die die Worte Sicherheitsabstand und Schulterblick nie gehört zu haben scheinen, zu kontrollieren - auf die Idee kommt man natürlich nicht.
Auch konnte noch nie ein Polizist dabei beobachtet werden, wie er einen Fußgänger zur Seite nimmt, der glaubt, ein Radweg sei eigentlich auch sein Fußweg.

Nachtrag:
Die ganzen Zahlen

Quelle: Volksstimme vom 27.02.08
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[Medien] - Buch-Plagiat

Hier liest sich ein sehr interessanter Bericht zu einem Buch-Plagiat. Frank Müller hat wohl sein Buch "ß - Ein Buchstabe wird vermisst" in großen Teilen aus Zeitungsartikeln, Fachartikeln und sogar der Wikipedia abgeschrieben. Es erscheint nun doch nicht - obwohl es bei Amazon fleißig feilgeboten wird.
Ich bin selbst seit einiger Zeit für die Problematik sensibilisiert, seit ich Kopien anderen Werke ohne Quellenangabe halbseitenweise in den Arbeiten einiger Diplomanden finde.

Eine Frage am Rande: Heißt es eigentlich noch "abschreiben" wenn man einen Text digital kopiert und einfügt? Früher musste man ja sowas noch wirklich neu schreiben oder abtippen. Aber in Zeiten von CTRL+C, CTRL+V ... ?
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[Alltag] - Geklärte Fragen der Menschheit

Bei unserem letzten Besuch im Großen Haus hab ich an der Gaderobe mal gefragt, wozu eigentlich diese Wertmarken sind, wo man doch ein Plastekärtchen mit Nummer für seine Sachen bekommt:

"Is für de Versicherung"

Das wäre also geklärt :-)

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[Politik] - Wir wollen Namen!

Auch wenn die Wogen hochschwappen, die Massen kochen: Nach dem fulminanten Start des Steuerskandals mit der Hausdurchsuchung im Hause Zumwinkel ist es aus Sicht des Boulevards etwas ruhig geworden.

Zwar werden täglich mehr Banken durchsucht. Aber Banken sind künstliche Konstrukte, an denen es sich schwer reiben läßt, die schlecht für Aufreger in der gelben Presse taugen.

Was fehlt, sind weitere Namen. Es wird nur immer von "100 Beschuldigten" darunter "vielen Prominenten" geredet. Allein die Namen fehlen. Pro Tag ein Name wär doch schon was!

Das alles dann noch unterfüttert mit tollen interaktiven Grafiken wie zur derzeitigen Präsidentenvorwahl.
Wer hat wieviel hinterzogen und was hat er als Strafe zu erwarten als schöne bunte Balken!

Das wär mal ein Beitrag zur News-Sucht der "Generation Spiegel.de"!


Interaktive Balkengrafiken (wie hier beim SPIEGEL)
bald auch für Steuersünder?
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[Magdeburg] - Anleitung zur Diplomarbeit

Ein Beitrag, der mir als Betreuer mehrerer Diplomanden aus der Seele spricht:

Die perfekte Anleitung für schlechte Studienarbeiten

Auch den Betreuer sollten Sie weitestgehend ignorieren. Seine Hinweise könnten nur Ihre bisherige Arbeit wertlos machen. Falls sich ein Kontakt doch nicht vermeiden lässt, sollten Sie möglichst wenig Anstrengung in die Vorbereitung investieren. Wirken Sie stattdessen bewusst planlos und unvorbereitet.
Erstens wird der Betreuer sich dann bemüßigt fühlen, Ihnen weitgehend unter die Arme zu greifen (im Idealfall schreibt er Ihnen bereits eine Gliederung auf). Zweitens kann Ihnen alles, was vorgegeben wurde, nicht negativ angestrichen werden.
...
Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, prüfen Sie zunächst, ob nicht noch die Wäsche zu bügeln oder die Küche zu putzen wäre. Keine Arbeit ist so wichtig, dass man nicht dreimal täglich saugen könnte.
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[Alltag] - Telefonterror

Hach das wollte ich schon immer mal machen:
Einen Cold Call mal so richtig am Telefon zusammenfalten.
Heute war es dann soweit. Die Dame von Bofrost kam aus dem Entschuldigen gar nicht mehr heraus. Kann sie sich bei ihrem Cheffes Chef beschweren.
Und sie gab auch noch zu, meine Telefonnummer ohne mein Einverständnis einfach aus dem Telefonbuch gefischt zu haben.
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[Politik] - Wie hinterzieht man Steuern? Von Steuerhinterziehungen und Selbstanzeigen

Schon interessant, was man im Zuge der derzeit rollenden Steuerfahndungswelle so alles lernt.

Zum Beispiel, dass man bei einer Selbstanzeige straflos ausgeht. Es sei denn, man konnte mit einer Entdeckung der Tat rechnen, was ja im Zusammenhang mit dem derzeitigen Medienwirbel nicht ausgeschlossen ist. Soviel Stiftungen in Lichtenstein außerhalb der fürstlichen Bank wird's nicht geben.

Was man nicht lernt: "Wie hinterizeht man Steuern?"
Wie geht das genau? Werden da Millionen in Koffern nach Lichtenstein geschafft? Bekommt Herr Zumwinkel sein Geahlt in bar ausgezahlt ohne Lohnsteuerkarte? Was muss man machen und welche Steuern genau werden hinterzogen?

Jedenfalls konnte ich dazu nach kurzer Suche im Netz der Netze noch nichts finden.

Nachtrag: Der SPIEGEL versucht da etwas Licht ins Dunkel zu bringen.
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[Magdeburg] - Imagepflege von Geisteswissenschaftlern

Geisteswissenschaftler scheinen aber auch sehr daran interessiert zu sein, ihr lange aufgebautes Image zu festigen.
Das Image der Studientrödler, Studienabrecher und Berufsprofillosen.

So klagen sie hier in einem Beitrag des Deutschlandfunks über den ach so schlimmen Vorgang, dass sie in vielen Unis für ihre Abschlussarbeit kein Urlaubssemester nehmen können.
Ha! Wusste gar nicht, dass sowas bisher möglich war. Wo kommen wir denn da hin! Abschlussarbeitschreiben stellt genauso eine universitäte Handlung da und fließt in die Studiensemesteranzahl ein wie alles andere auch.
Gut, die Studenten in Frankfurt versuchen der Uni zu unterstellen, diese habe die bisher gänginge Praxis abgeschafft, um mehr Studiengebühren zu scheffeln. Die Uni ist leider so blöd und geht auf solche Provokationen ein.

Wenn ich bei uns im Diplomandenlabor erzähle, dass man an anderen Unis bisher einfach Urlaubssemester nehmen konnte zum Schreiben der Arbeit und damit soviel Zeit hatte wie man wollte (und nicht nur 5 Montate mit Countdown), kriegen die bestimmt Lachkrämpfe.


Und noch ein Beitrag zum Thema "Imagepflege":

Ich bin zu einer Umfrage unserer hiesigen Geisteswissenschaftlichen Fakultät eingeladen wurden. Gleich bei der ersten Frage konnte ich meinen "Status" wählen:

Das jemand ordnungsgemäß ein Fach angefangen hat zu studieren und es immer noch studiert, scheint in den Horizonten von Geisteswissenschaftlern anscheinend nicht vorzukommen.
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[Alltag] - Musikentscheidung

Jeden Morgen die gleiche schwere Entscheidung am Arbeitsplatz:
Welche Verzeichnisse der Musiksammlung knalle ich heute in Winamp?
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[Alltag] - Ungeklärte Fragen der Menschheit

Wieso sind in Häusern und Wohnungen die Heizungen nahezu immer direkt unter den Fenstern bzw. an der Fensterseite zu finden?
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[Medien] - Die Rückkehrer auf VOX

Wass man so liest, plant VOX nach den unzähligen Serien zu Auswanderern eine erste zu Rückkehrern mit dem logischen Titel "Die Rückkehrer".

Gewartet habe ich auf sowas schon länger. Es ist nur folgerichtig nach dem ganzen Auswanderungshype und auch den vielen entsetzen Blicken Ausgewanderter in ihren neuen Heimatländern - auch dort gab's oft Bürokratie, auch dort gibt's Arbeitslose, auch dort liegen Jobs selten auf der Straße und warten darauf, dass clevere Deutsche sie aufsammeln, während die vermeintlich "bekloppten" Ureinwohner nach Sicht mancher Auswanderer zu unfähig seien.

Überraschend nur, dass gerade VOX mit den Rückkehrersendungen anfängt, wo doch VOX mit "Goodbye Deutschland" eher für die cleveren und bessergestellten Auswanderer* stand, während für die depperten** Kabel 1 mit "Mein neues Leben (XXL)" da war.


* 200.000€ Rücklagen, mind 1 Familienmitglied spricht Sprache des Einwanderungslandes perfekt, können sich in Ruhe umsehen, brauchen frühestens in 2 Jahren einen Job


** 2170,60€ Rücklagen, keiner spricht die Sprache ("Ey kann denn hier keiner Deutsch?"), von den Rücklagen soll ein Auto und 4 Handys für alle Familienmitglieder gekauft werden, Jobzusage nur fernmündlich
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[Radfahren] - Platten

Wenn man eine alter Radfahrer-Regel mißachtet, und bei einem Platten beim Reifenwechsel nicht auch den Mantel kontrolliert, so hat man nach 24h glatt wieder einen Platten.
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[Alltag] - Der Prenzlauer Berg

Ein unbedingter Lesebefehl zum Sonntag:

Bionade-Biedermeier

Über das Phänomen Prenzlauer Berg, warum es dort so ist, so geworden ist, wie es ist.
Darüber, wie man tollerant intollerant sein kann und wie man das "Problem" der Migration löst: Über den Quadratmeterpreis.
Über 100.000 Zugezogene, die hip,alternativ und gesund sein wollen, aber ebenso krank sind, wie der Schmelztiegel Wedding, nur eben anders.

Ein wunderbarer Beitrag in der ZEIT!
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[Bibliothek] - Lexikons des Unwissens

Lexikon des Unwissens.
Ein tolles Buch, vor allem für Liebhaber von ungeklärten Fragen der Menschheit wie mich :-)

Es liest sich sehr flüssig runter und gibt einen Einblick in offensichtliche Fragen, deren Lösbarkeit man nie angezweifelt hätte, bei denen man nie in Zweifel gezogen hätte, dass sie schon gefühlt unendlich lange gelöst sind.
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[Politik] - Wahl-Prognose

Huch. Gleich ist es 6. Und heute wird doch groß gewählt im Westen der Republik.
Werd' ich gleich mal die Hochrechnungen schauen. Ganz wie früher :-)
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[Alltag] - Der kleine Luxus - Wunder des Alltags - Teil 6

Ein kleiner Luxus, den ich jeden Morgen zu spühren bekomme ist unser MP3-Wecker.
Vor Monaten irgendwann mal günstig bei Tchibo erworben leistet er uns seit dem treue Dienste. Erweitert mit einer mini-Speicherkarte von 1GB fasst er gefühlt unendlich viel Lieblingsmusik und kann einen somit jeden Morgen mit einer anderen Melodie aus dem Tiefschlaf reißen. Bespielt wird er einfach per USB.

Besser als jede Dudelmucke eines Plastemusik-Radiosenders, bei dem mehr pseudolustig rumgekaspert wird, anstelle einfach nur ein Song nach dem anderen zu spielen.

Nein, mit unserem MP3-Wecker ist das Aufwachen morgens ein ganz anderes Erlebnis :-)



Bisheriger kleiner Luxus:
Der kleine Luxus - Wunder des Alltags - Teil 1
Der kleine Luxus - Wunder des Alltags - Teil 2
Der kleine Luxus - Wunder des Alltags - Teil 3
Der kleine Luxus - Wunder des Alltags - Teil 4
Der kleine Luxus - Wunder des Alltags - Teil 5
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[Bibliothek] - Vatikan-Verschwörung

Mein letztes Buch: Die Vatikan-Verschwörung von Kai Meyer.

Es haut einen nicht vom Hocker, um es mal gelinde auszudrücken. Verschwörungen um alte Verbindungen, Geheimnisse und Geschichten rund um den Vatikan, find ich ja ganz nett. Aber hier bleiben am Ende zu viele Geheimnisse offen, ungelöst, unbeantwortet. Als wolle man wie bei einem Film einen zweiten Teil provozieren.
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[Alltag] - Kühlschranktür-Umbau

Die Zeichner der Anleitung zum Umbau unserer Kühlschranktür müssen auch besoffen gewesen sein. Und da regen sich manche über IKEA-Aufbauanleitungen auf. Ha!

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