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[Politik] - Der sinnlose Kampf der Datenschützer gegen GoogleVielleicht regen sich auch deswegen alle Datenschützer (wer eigentlich sonst noch) über Google auf, weil ein so großes Unternehmen ein so einfacher Gegner ist.
Aktuell: Oh oh, man kartografiert WLANs bei StreetView gleich mit.
Ja ach was ist das Böse. Wird ja nicht schon seit Jahren von vielen Firmen gemacht und von jedem iPhone/iPod-Nutzer zum Beispiel bei der Lokalisation genutzt.
Aber die wahren Datenschutzprobleme, die viel mehr Leute in ihrem täglichen Leben belasten, die werden natürlich nicht angegangen:
- Abmahnunwesen
- Abzockerwebseiten
- Mitarbeiterüberwachung
- Telefonwerbung und ColdCalls
Ein großes Unternehmen, was auch noch jeder kennt, ist natürlich wesentlich leichter zu attackieren als viele kleine unbekannte Abzockeranwälte. |
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[Politik] - Windige Investoren treffen auf dumme OssisWir hatten es ja schon vor 3 Jahren: Den hang der Ostdeutschen zu aberwitzigen Projekten, die ihn windige Investoren (vornehmlich aus dem Westen) in den schönsten Farben ausmalen und die dann gegen den Baum fahren.
Das passiert eigentlich immer aber einer bestimmten Größe. Größe gepaart mit Unbekanntheit des Investors.
Es kann die Regel gelten: Je unbekannter der Investor (also nicht VW, BMW oder AMD) und je größer das Projekt, desto größer die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns.
Nun gibt es ein neues Kapitel:
In Mecklenburg wollte ein Investor die weltgrößte Kaviarproduktion in überdachten Fischhallen etablieren. Er sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.
Wenn man sowas immer wieder liest, kann ich zu kaum einem anderen Schluss für meine Landsleute kommen: Der Abgang der Intelligenz und Wirtschaftskraft zwischen Kriegsende und Mauerbau hat den Osten doch erheblich mehr ausbluten lassen als man denkt. Auch im Nachgang der Generationen.
P.S.: Dazu passt, dass der Flughafen Cochstedt hier in Sachsen-Anhalt zum gefühlten 100. Mal an einen Investor verkauft wurde. Mit der Veröffentlichung der Pläne für Europas größtes Drehkreuz in der Börde wird in Kürze gerechnet. |
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[Politik] - Die Krise als Angst der ZeitungsredakteureUnd ich hab gleich noch was aus dem politischen Feuilleton des Deutschlandfunks. Eine mögliche Antwort auf die Frage, warum die Medien panisch über die Krisen der letzten Zeit fabulieren (Schweinegrippe, Wirtschaftskrise, ...) aber das Volk nicht so recht darauf anspringen will:
Nun muss man allerdings zur Verteidigung der Journalisten eines sagen: Für sie, jedenfalls soweit sie den Printmedien angehören, sind die Zeiten tatsächlich schlecht. In den Zeitungsredaktionen wird gespart und abgebaut, dass einem angst und bange werden kann. Und so ist der Mensch nun mal gestrickt: seine Ängste projiziert er gern auf andere.
mehr hier ... |
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[Politik] - Geld allein macht keine bessere BildungIrgendwie ahnt man es ja schon. Mehr Geld in die Bildung zu stecken wird das Problem der verblödenden Deutschen und Versager in PISA-Tests nicht lösen.
Auch, dass die hohen Migranten-Anteile den Durchschnitt runterziehen stimmt so nicht in Gänze.
Als Ostdeutscher weiß man, dass gerade die vielen Kinder der Vietnamesen durch überdurchschnittliche Leistungen auffallen - viel besser auch, als deutsche Schüler. Deren Eltern sehen Bildung als Ideal, als Wert an sich.
Im politischen Feuilleton des Deutschlandfunks hab ich nun einen weiteren Aspekt zu Gehör bekommen:
Im Lesen und Rechnen, so heißt es immer wieder, stünden Kinder aus China, Japan oder Vietnam souverän an der Spitze. Das liege nicht zuletzt an einer weiteren konfuzianischen Tugend: am Sinn dafür, sich zu bemühen, da man erst dadurch seine Würde erlange.
...
Aber - wie ist es bei uns, in der westlichen Wohlstandsgesellschaft? Untersuchungen zeigen, dass dort Kinder und Jugendliche weniger gern zur Schule gehen, weniger Zeit mit Lernen verbringen, weniger ambitioniert sind. Das resultiert jedoch nicht allein nur aus mehr Freizeitmöglichkeiten, es ist auch die Folge einer aufklärerischen Kultur, in der Vernunft keinen eigenen Wert darstellt, sondern nur ein Instrument - kaum verwunderlich, gilt uns Bildung heute auch als Mittel für den sozialen Aufstieg.
Den ganzen Beitrag beim Deutschlandfunk ... |
Ich werde manchmal gefragt, warum so viel Zeitung lese und von so vielen aktuellen und vergangenen Dingen schon gehört oder gelesen habe und sie einzuordnen weiß. Es liegt nicht daran, dass es mir für meine Karriere dienlich wäre oder bei irgendwelche utopischen Aufstiegsfantasien dienlich wäre. Das nun gerade alles nicht. Aber vielleicht ist es aus einem inneren Ideal einer umfassenden, universalen Bildung heraus, die man allein um ihrer selbst Willen zu erlangen strebt. |
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[Politik] - FDP-PopulismusWenn man schon nicht mit der eigenen Gesundheits-, Wirtschafts-, Steuer- oder Außenpolitik glänzen kann und sogar vielfach wahrhaftig unbeliebt macht, dann muss halt wieder der FDPsche Populismus her:
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[Politik] - GenerationenbeschreibungEin wirklich sehr gut Beschreibung der aktuell anstehenden Rentnergeneration (geboren ab 1950) liefert Christian Nürnberger einen wunderbaren Artikel, den man sich zum Sonntag-Vormittag unbedingt einmal zu Gemüte führen sollte!
Das beste Leben der Welt
Um 1950 in Westdeutschland geboren, das bedeutete für eine ganze Generation: nie Krieg, nie Armut, nie Sorgen. Aber was macht sie daraus?
"Und das liegt nicht nur an der Unfähigkeit unserer Politiker, sondern auch – und hierin wurzelt meine Verzweiflung – an den Stammtischen, den Bürgern, den Wählern.
Sie waren es, die zweimal Tony Blair, zweimal George Bush und zweimal Silvio Berlusconi gewählt haben. Sie sind es, die sich Idioten in die Regierung wählen und anschließend über die Gewählten lästern. Sie sind es, die über den gescheiterten Klimagipfel lamentieren und sich anschließend ins Flugzeug setzen, um schnell noch mal auf den Malediven zu entspannen, bevor diese im Meer versinken."
mehr in der Süddeutschen ... |
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[Politik] - Diebstahl ist DiebstahlAch ne. Jetzt regen sich wieder alle auf, weil die Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts mal Tacheles geredet hat und einen Standpunkt offenbart hat, der eigentlich gesellschaftlicher Konsens sein sollte:
"Wie kommt man eigentlich dazu, ungefragt Maultaschen mitzunehmen? Oder eine Klorolle, oder stapelweise Papier aus dem Büro? Warum solche Eigenmächtigkeiten? Das hat was mit fehlendem Anstand, aber auch mit unerfüllten Erwartungen zu tun."
Ich kann die Aufregung nachvollziehen - in Deutschland schwappt die Welle der politisch korrekten Empörung ja gern mal etwas höher.
Allein ich stell mich gegen sie - die Frau hat völlig recht!
Wenn ich eine Putzfrau hätte, und die würde einen Stift mitgehen lassen, würde ich sie auch feuern. Weil ich annehmen müsste, dass sie, wenn sie sowas tut, auch noch andere Dinge mitgehen lässt.
Und dann dieses Geschrei nach einer Bagatellgrenze (die SPD setzt irgendwie immer aufs falsche Pferd): Wo zieht man denn die Grenze? 1€? 5€? 10€? Und was ist, wenn einer was für 10,15€ mitgehen lässt? Macht man dann wegen der 15 Cent ein Fass auf?
Oder diese kruden Managervergleiche. Auch ne ganz dicke Nummer:
"Wenn Manager eine Firma in den Abgrund reiten, bekommen sie noch ne dicke Abfindung"
Stellen wir uns mal vor, Ließchen Müller, Kassiererin beim Lidl, hat einen Arbeitsvertrag in dem steht: Wenn sie gekündigt wird, und sich nichts hat zu Schulden kommen lassen (arbeits- oder strafrechtlich), dann bekommt sie als Ausgleich 10.000€.
Nun macht sie ihren Job nicht gut - ist immer mies drauf und die Kunden bleiben aus, rennen weg. Allein ihr Chef kann ihr nicht nachweisen, dass sie was falsch gemacht hat. Sie hat keinen Pfandbon eingesteckt, hat keinen Ware mitgehen lassen, keines der Brötchen gegessen und auch sonst nichts arbeitsrechtlich oder strafrechtlich relevantes getan.
Dem Chef entgehen aber Einnahmen in immensen Höhen - nun steht er vor der Wahl: Ließchen Müller behalten und weiter Miese machen oder sie kündigen und ihr die vereinbarte Abfindung zahlen.
Quizfrage: Soll Ließchen Müller die Abfindung annehmen oder soll sie sie ablehen, weil sie weiß ja selbst, dass durch ihre Miese Leistung sprich Laune der Laden den Bach runter geht?
Tipp: Viele Manager haben durch ungenügende Leistung auch ihre Firma ruiniert. Nur haben sie meist nichts strafrechtlich relevantes getan. Das meiste (z.B. Handeln mit zwielichtigen Papieren) dürfte sie mit dem Wissen und der Genehmigung ihrer Chefs getan haben. |
Ich werde das Gefühl nicht los, dass diese riesen Welle wieder mal nur medial aufgebauscht ist und eine Volksmeinung vorgaukelt, die so in diesem Ausmaße gar nicht existiert - so wie damals bei Opel und Guttenberg. Glaubte man dem Mediensturm, wollte ganz Deutschland Opel gerettet sehen - nur das gemeine Volk dann am Ende irgendwie nicht. |
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[Politik] - Der wirkliche Klimagipfel in KopenhagenEin wunderbarer, ja köstlicher "Bericht" über den Klimagipfel in Kopenhagen von Thoms Tuma:
"Die Vereinten Nationen würden eventuell ihrer Hoffnung Ausdruck verleihen, dass es unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist zu glauben, die Existenz eines Klimas gemäß des Kyoto-Protokolls könne nicht gänzlich ausgeschlossen werden."
"Das anvisierte Plus von zwei Grad wird kaum pünktlich zu erreichen sein. Jetzt ist die gesamte Treibhausgasbranche gefordert."
"Das Programm ist entsprechend umfangreich und reicht bis zu weltweiten Solidaritätsaktionen, etwa spontanem Protestschmelzen ausgesuchter Hochgebirgsgletscher."
mehr hier im SPIEGEL ... |
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[Politik] - Ungeklärte Fragen der Menschheit
Wie soll eigentlich bei der zu erwartenden Herdprämie kontrolliert werden, dass man sein Kinder wirklich zu Hause "erzieht" und nicht doch heimlich in eine Kita "abschiebt"? |
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[Politik] - Pharmaindustrie und die Schweingegrippe"... Denn die Gemeinde der Grippeforscher ist der Pharmaindustrie eng verbunden. ... So war an der Ausarbeitung der Richtlinie, die es geradezu erzwingt, auch eine harmlose Influenzavariante zur globalen Bedrohung zu erklären, zum Beispiel der deutsche Mediziner Robert Haas beteiligt, der beim staatlichen Robert-Koch-Institut in Berlin die Pandemieplanung koordiniert. Haas, so berichtete der „Spiegel“, ist aber auch Berater bei der „European Scientific Working Group on Influenza“, die „die Vorteile und die Sicherheit von Influenza-Impfstoffen und antiviralen Medikamenten“ propagiert und dafür unter anderem von den Impfstoffherstellern GlaxoSmithKline (GSK), Novartis, Baxter und Sanofi finanziert wird. „Präsident“ der Lobbygruppe ist der niederländische Virologe Albert Ostherhaus, der wiederum Mitglied der jüngst eingerichteten WHO-Arbeitsgruppe zu Impfstoffen gegen das neue H1N1-Virus ist."
Tagesspiegel, 1.11.2009 |
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[Politik] - Zahlenwerke und Panikmache bei der SchweinegrippeDie derzeitige Medienlage zur Schweinegrippe ist alles andere als schlüssig oder nachvollziehbar. Man könnte meinen, gerade im Umfeld der Journalie wird immer weniger nachgedacht.
Ist die Panik denn wirklich angebracht?
1. Das Robert-Koch-Institut meldet:
Schweinegrippe derzeit einzige Influenza-Art in Deutschland
Demnach ist das Schweingrippe-Virus derzeit allein unter den Grippeviren. Die normalen Grippeviren sind (noch) nicht aufgetreten diese Saison.
2. Eine Grippesaison fordert pro Jahr zwischen 2.000 (bei schwachen Jahren) und 31.000 Tote [ Epidemiologischen Bulletin 35/2007 des Rober-Koch-Instituts]
(und nur um die geht es bei dieser ganzen Panikmache aus meiner Sicht).
3. Wenn nun aber die Schweinegrippe ihre Vormachtstellung behauptet, so sollte sie allein für die diesjährigen Todesfälle durch Grippe verantwortlich sein - sprich es müssten so an die 2.000 Schweinegrippe Tote werden.
4. Aktuell gibt es aber "nur" 9 Todesfälle in Deutschland.
Auf der Basis dieser Zahlen kann ich die ganze Panik nicht nachvollziehen. Aber vielleicht hab ich ja auch was übersehen. |
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[Politik] - PKW-MautWer hätte das gedacht:
Als Vision schwebt es mir schon länger vor - aber dass es nun auf die Tagesordnung gehoben wird - von einer schwarzen Regierung!!! Wahnsinn ... "Dat hät es früher nich jejeben" |
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[Politik] - Westerwelle in einer schlagenden Verbindung?
Es gibt Fragen, die kann selbst das Internet nicht einiger Recherche beantworten.
Eine dieser Fragen ist:
War unser Außenminister Westerwelle in einer schlagenden Verbindung und stammt eine der Narben in seinem Gesicht von einer Mensur, ist also ein Schmiss? |
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[Politik] - Schlüsselindustrien
Wenn man so durch die deutsche Welt geht, ist es doch überraschend, wie offensichtlich einem die beiden deutschen Schlüsselindustrien ins Auge springen - zumindest die bei Krisen und Aufschwüngen am meisten genannten:
- Die Baubranche
- Die Automobilindustrie
Denn überall dort, wo sich keine Natur mehr Bahn bricht, stehen Häuser an asphaltierten Straßen die wiederum mit abermillionen Autos zugestellt sind.
Da kommt einem beim morgendlichen Spaziergang unter den skeptischen Blicken der Tochter zwangsläufig der Gedanke: Was passiert, wenn
a) alle ihr Haus haben, die Bevölkerung nicht mehr wächst und die aktuell stehenden Behausungen aufgrund toller Technik noch ewig halten
und
b) was passiert, wenn individuelle Mobilität irgendwann nicht mehr bezahlbar ist. Nicht mehr jeder Bundesbürger aller 2 Jahre in nagelneues Gefährt braucht oder sich leisten kann?
Dann können wir eigentlich einpacken - es sei denn, wir investieren massiv in eine neue Schlüsselindustrie: die Bildung.
Aber Moment mal, da wird ja mit der Herdprämie momentan genau das Gegenteil versucht. Anstatt in eine Schlüsselindustrie zu investieren, kauft sich Papa von der Herdprämie wahlweise ein neues Handy (mit 6. oder 7. Vertrag) oder Mama zahlt davon die erste Rate der neuen Louis-Vuitton Tasche - je nach persönlicher Kohorte. |
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[Politik] - Deutsche mehrheitlich dummMan braucht eigentlich nicht viel sagen zum designierten Finanzminister Schäuble.
Bis auf das:
Schäuble war tief verstrickt in die CDU-Spendenaffäre. Er hat "vergessen" mal eben 100.000DM in bar bekommen zu haben.
Und da muss erst ein holländischer Journalist kommen, und diese Frage stellen, die eigentlich gleich die erste hätte sein müssen.
Die Deutschen vergessen sehr schnell.
Ist wahrscheinlich historisch veranlagt. |
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[Politik] - Über den Betrug der Gelben und Schwarzen der keiner istDas Volk will betrogen sein ... Ein wunderbarer Kommentar vom Chef des Innenresort der SZ Heribert Prantl.
| "Natürlich ist das Betrug, aber kein strafbarer, schon deswegen nicht, weil die Wähler ja in diesen Betrug eingewilligt haben. Jeder hat gewusst, dass sich das Land Steuersenkungen nicht leisten kann. Aber die verlockenden Versprechungen zumal der FDP hat man trotzdem gern gehört." |
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[Politik] - Falsche Prozentrechnung... oder: "Eigentlich sind die Zahlen egal, 90% der Bürger sind eh bekloppt."
Mir fällt schon länger auf, dass in der deutschen Medienlandschaft (und sicher auch in der breiten Masse der Bevölkerung darüber hinaus) eine Unfähigkeit zu einfachsten Rechenoperationen vorherrscht:
Etwas auf das Doppeltes zu erhöhen ist nicht das gleiche wie es um das Doppelte zu erhöhen.
Wenn ich einen Betrag von 100€ auf das Doppelte erhöhe, erhalte ich 200€.
Erhöhe ich ihn um das Doppelte (also 200€), lande ich bei 300€.
So klar, so einfach.
Könnte man denken.
Ein aktueller Blick in die Presse zum Thema "Erhöhung des Schonvermögens für Hartz-IV-Empfänger" bei den laufenden Koalitionsverhandlungen lässt dann aber doch tief blicken:
Bei netzpolitik.org ist von einer "Verdreifachung des Schonvermögens" die Rede:
Der Spiegel dagegen schreibt von einer Erhöhung "um das Dreifache":
Aber wie gesagt: Am Ende ist es wohl egal.
Feine feine feine. Erhöhung bei irgendwas mit Hartz-IV. Sabber sabber. |
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[Politik] - Guidos TagebuchAus dem Tagebuch des Guido Westerwelle bei SPON:
"Montag, 5. Oktober: Die werde ich schön erschrecken bei den Koalitionsverhandlungen. Als erstes fordere ich ein neues Superministerium für Sozialabbau. Die Steuern müssen runter, Mindestlöhne weg. Mehr Netto als brutto oder so. Dann sage ich zu Angela, dass ich mindestens ein Dutzend neue Atomkraftwerke verlange, die überall dorthin gebaut werden, wo SPD oder Linke noch Direktmandate haben. Donau- und La-Ola-Wellen sind künftig nur noch als Wester-Wellen erlaubt. Dann merken Sie, dass ich nur Spaß mache. Hoffentlich."
mehr bei SPON ... |
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