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[Politik] - Kinderkriegen in Ost und West

Und wieder ein eindeutiges Zahlenbild zur Kinderbetreuung in Ost und West - mit einer offensichtlichen, aber der Wissenschaft scheinbar neuen Erklärung:

"Auch heute gehen Ost- und Westdeutsche das Thema Familiengründung immer noch auf höchst unterschiedliche Weise an. Westdeutsche Paare denken erst an eine Verwirklichung ihres Kinderwunsches, wenn die berufliche Etablierung gelungen ist – im Regelfall die des Mannes. Das althergebrachte Rollenklischee mit dem männlichen Ernährer und der fürsorglichen Mutter, die maximal in Teilzeitarbeit beschäftigt ist, lebt noch ziemlich ungebrochen fort.

Dagegen sehen junge Ostdeutsche die Geburt eines Kindes nicht im Konflikt zur beruflichen Verwirklichung. Dass sie ein Kind zu betreuen haben, erleben sie nicht als Verlust von Freiheit und Entfaltungsmöglichkeiten, sondern als ein Problem, mit dem man sich arrangieren muss. Zum Beispiel, indem man auch ein sehr kleines Kind professioneller Betreuung anvertraut: Das taten im letzten Jahr 48,1 Prozent der Ostdeutschen, während es in Westdeutschland nur 17,4 Prozent waren."

Quelle: Spektrum der Wissenschaft



Kinderbetreuungsquote der unter 2jährigen - Magdeburg liegt vorn! :-)
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[Alltag] - Mutschekiepchen

Seit meiner Kindheit weiß ich, was ein "Mutschekiepchen" ist. Meinen sächsischen Wurzeln sei dank :-)
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[Alltag] - Hitzeball

Das passiert, wenn man auf billige Glühlampen Hitzebälle angewiesen ist und keine Markenware mehr kaufen darf:

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[Alltag] - Juri Gagarins Landung

Und wieder was gelernt:
Ich dachte immer, der erste Kosmonaut Juri Gagarin ist in seiner Kapsel runter gekommen wie alle Russen:
Raumkapsel, Fallschirm, Steppe, Bums.

Aber weit gefehlt: Er wurde weit über der Erdoberfläche mit einem Schleudersitz aus seiner Raumkapsel befördert und landete alleine am Fallschirm.
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[Politik] - Guido Westerwelle Hymne

"Das ist Guido Westerwelle, das ist der, den keiner mag."

Auf das er auch unser Land auch bald nicht mehr nach außen vertreten möge:

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[Alltag] - Schlitten

Habe gerade unseren Schlitten in den Keller gebracht.
Rechne für die kommenden Tage mit hartem Frost und ergiebigem Schneefall.
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[Alltag] - Rhythmisches Klastschen

Rhythmisches Klatschen bei einem Sitzkonzert (Wise Guys) ist schon ganz nah dran an einem Volksmusikevent.
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[Medien] - Interview zur Heute-Show

Ein sehr schönes Interview mit Oliver Welke und Georg Hirschberg von der Heute-Show gibt es im DWDL-Magazin. Lesenswert!
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[Medien] - Letztes live-Album von a-ha

Ich höre mir gerade das letzte live-Album von a-ha an: "Ending on a High Note - The Final Concert"

Heute erschienen. Ich lad's gerade bei Napster. Das gibt's am Wochenende auf's Ohr :-)
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[Politik] - Wie Claudia Roth bei Gerhard Schröder weinte

Leider ist das aktuelle Interview mit Altkanzler Schröder in der ZEIT ("Das schafft kein Vertrauen") nicht online abrufbar. Daher hier das beste Zitat daraus:

Schröder: ... Ich erinnere mich zum Beispiel an eine Koalitionsrunde zur Ausländerpolitik. Claudia Roth war auch dabei, und sie trug eine Forderung vor, bei der allen völlig klar war, dass wir sie nie durch den Bundesrat bekommen. Ich sagte das, und Frau Roth antwortete: Das ist Ihr Problem, Herr Bundeskanzler. Darauf packte ich einen Aktenordner und warf ihn an die Wand. Frau Roth weinte, und irgendwann kamen wir dann doch klar.
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[Politik] - Kritische Sicht auf Pendler

Eine kritische Sicht eines Pendlers auf sein eigenes (sinnloses) Pendelverhalten: "Ich Kilometermillionär - Mobilität ist ein Fluch. Erfahrungen eines Pendlers zwischen Bremen und Hamburg"

Das Pendelparadox: Ausgerechnet die, die sich subjektiv am mobilsten fühlen, die Berufspendler, sind gleichzeitig die Immobilsten. Sie lehnen nichts mehr ab als die ökologisch sinnvolle Alternative zum Pendeln – den Umzug.
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[Politik] - Machtkampf in der FDP - Alle gegen alle

Die FDP kämpft ums Überleben. Und da ist sich jeder selbst der nächste:

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[Alltag] - Ungeklärte Fragen der Menschheit - Klatschen im Flugzeug

Ich versteh das nicht. Ich bin zwar schon um die halbe Welt geflogen, aber geklatscht wurde bei mir im Flieger nach der Landung noch nie.
Ist das eine Eigenart bei Charter-Flügen? Weil wenn bin ich bisher glaub ich jedes mal normale Linie geflogen.
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[Magdeburg] - FCM in der 5. Liga

Sollte der FCM erwartungsgemäß absteigen, so haben kleinere Vereine auch mal die Chance, in einem großen und völlig überdimensionierten Stadion zu spielen. Das wären dann Vereine wie SV Germania 90 Schöneiche oder SV Altlüdersdorf. Ist ja auch was.
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[Politik] - Hauptstadtjournalisten haben Angst vorm Internet

Ein wunderschönes Beispiel, wie verkrustet und überaltert viele Journalisten der "alten" Medien sind, zeigt sich in ihrer panischen Angst vor dem Twittern des Regierungsprechers: Festgehalten im Protokoll einer Bundespressekonferenz. Der Anlass: Der Regierungssprecher (@RegSprecher) hatte Merkels Amerikareise zuerst bei Twitter und nicht über den üblichen Journalistenverteiler bekannt gegeben.

Sehr lustig im Protokoll auch nachzulesen, wie ahnungslos und ängstlich die Hauptstadtjournalisten nachfragen, jetzt auch "Kunde" bei Twitter werden zu müssen.
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[Politik] - Gerichtsarbeit

Da kommt viel Arbeit auf die Gerichte in Deutschland zu:

Ein grüner Ministerpräsident wird den alten Stuttgarter-Bahnhof wieder aufbauen und die Bahn wird ihre 8 Milliarden einklagen. Verträge sind Verträge.

Und Merkel wird die deutschen Atomkraftwerke abschalten um sich bei den Grünen beliebt zu machen und RWE&Co werden auf ihre entgangenen Atommilliarden klagen. Verträge sind Verträge.
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[Medien] - Heute-Show

Die ZDF-Heute-Show ist wirklich eine der besten Sendungen derzeit im deutschen TV.
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[Politik] - Der TÜV gehört den Atomkonzernen

Ich dachte lange Zeit, der TÜV sei sowas wie ein Amt. Eine Behörde, wie die Finanzämter oder das Ordnungsamt. Kleine Beamte, die stoisch nach Recht und Gesetz alles prüfen - vom Auto bis zum Atomkraftwerk.

Dem ist aber nicht so, wie ich vor einigen Jahren lernen durfte. Der TÜV ist eine Aktiengesellschaft. Gewinnorientiert.
Soweit so gut. Das sagt ja noch nichts über die Qualität seiner Arbeit aus. Nun gehört aber der TÜV-Süd zum Beispiel seit geraumer Zeit den Atomkraftwerksbetreibern E.ON, Vattenfall und RWE.
Ja was für ein Zufall.

Der TÜV, der ihre ach so sicherer Atomkraftwerke testen soll, gehört ihnen auch noch selbst. Da könnten jeder Restaurantbetreiber ja auch seinen Hygieneprüfer vom Gesundheitsamt selbst stellen und Daimler seine Steuererklärung vom eigenen Steuerberater absegnen lassen.

Und bei solchen Konstellationen diskutieren wir ernsthaft über schärfere Sicherheitsanforderungen? Mich würde wundern, wenn die aktuellen (laschen?) Anforderungen an die Sicherheit ordentlich überprüft würden.

Welche TÜV-Prüfer muckt schon gerne auf, wenn er den eigenen Chef prüfen soll. Da ist die Hoffnung auf des letzte bisschen Anstand und Ehrgefühl in den kleinen Atomtechnikern des TÜV und der Kraftwerke wohl der einzige Strohhalm, an den man sich hier noch klammern kann. Auf das diese sich möglichst oft und schnell an Wikileaks&Co wenden.

Dazu noch ein ARD-Kontraste-Reportage aus dem letzten Jahr:

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[Politik] - Rot-Grün und die Sofortabschaltung

Sollten es SPD und GRÜNE morgen in Baden-Würtemberg tatsächlich schaffen, an die Regierung zu kommen, könnten sie ja gleich zeigen, wie ernst es ihnen in der Atompolitik ist:

Da Mappus große Teile der EnBW zurückgekauft hat, gehören quasi dem Land Baden-Würtemberg jetzt 4 mehr oder weniger aktive Atomreaktoren. Einige davon sind derzeit für die Landtagswahlen abgeschaltet. Mal sehen, ob die unter Rot-Grün für immer stillgelegt werden und die anderen noch laufenden Reaktoren ebenfalls sofort runter gefahren werden - konsequent wäre es.
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[Politik] - Woher kam der soziale Zusammenhalt in der DDR?

Ein schon etwas älterer Artikel in der ZEIT beschreibt aus meiner Sicht sehr gut, warum die Ossis so drauf sind, wie sie derzeit drauf sind.
Stefan Wolle beschreibt die Wirschaftssituation in der damaligen DDR und bringt auf den Punkt, warum alle scheinbar einen Job hatten und woher der ach so tolle kollegiale Zusammenhalt kam:

"Auch der viel gerühmte menschliche Zusammenhalt hatte sehr konkrete – im DDR-Deutsch hätte man gesagt sozial-ökonomische – Gründe. Aus Furcht vor einer politischen Destabilisierung hatte Erich Honecker der Wirtschaft feste Endverbraucherpreise verordnet. Das erwies sich als sicheres Mittel, die Wirtschaft zu ruinieren. Es entstand ein permanenter Geldüberhang oder, umgekehrt ausgedrückt, ein Mangel an angebotenen Leistungen und Waren. Daraus resultierte eine Art Parallelgesellschaft, die von der herrschenden Partei notgedrungen geduldet wurde. Neben den Ware-Geld-Beziehungen entstand ein System von Leistungen und Gegenleistungen."
ZEIT vom 23.9.2010

Der Artikel ist unbedingt lesenswert - aber leider lesen sowas wahrscheinlich eh nur Leute, die eh schon wissen was drin steht. Der gemeine Ossi in seinem "Schmollwinkel" ist ja eher weniger die Zielgruppe der ZEIT.
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