Leica hat ja kürzlich eine reine Schwarz-Weiß-Digitalkamera vorgestellt - die "Leica M Monochrom"*. Wenn man sieht, wie eine solche Kamera in Handarbeit gebaut wird**, hofft man nur, dass dieses Handwerk noch lange erhalten bleibe - allerdings habe ich da meine Zweifel und sehe für Leica eher ein Ende wie für das früher ebenfalls große und ehrenhafte KODAK.
* Preis: 6800 Euro
**Hier die Leica M9-P in der »Edition Hermès« - Preis: 40.000 Euro
[Webfundstücke] - Welche Marken gehören zu welchem Konzern?
Milka, Jacobs und Toblerone gehören zum selben Konzern (Kraft). Ebenso Mövenpick, Smarties und Nescafe (Nestle). Auch die Gewinne von Pampers, Braun und Pringles fließt am Ende in die selbe Tasche (Procter & Gamble).
Sehr schöne Infografik über die verschiedenen Marken, die man in den Supermärkten der Welt so findet:
Wer hat das iPhone erfunden? Wer hat es designet? Wer war maßgeblich an der prägenden User Experience beteiligt?
Neben Jonathan "Jony" Ive, dem Senior Vice President of Industrial Design bei Apple und einem der Redner auf der Trauerfeier für Steve Jobs, ist als Antwort unbedingt Mike Matas zu nennen.
Mike Matas brach seine High School ab, gründete eine Firma, wurde mit 19 Jahren von Apple entdeckt, entwickelte 4 Jahre lang prägend die User Experience des iPhone und ist heute bei Facebook angestellt.
[Bits&Bytes] - Was macht einen guten Entwickler aus?
Anthony Ferrara beantwortet in seinem Blog die Frage, wie man ein besserer Entwickler wird. Ich finde besonders 3 Punkte besonders interessant und schön:
- Read At Least One Book per Week
- Share Your Knowledge
- Become a Mentor
Auch wenn ich von den Windows 8 Kacheln auf einem Desktop nicht besonders viel halte, so finde ich dennoch sehr schön, in welche Richtung das Metro-Design von Microsoft auch auf andere Bereiche übergreift:
Eine schöne Typographie, klare Kanten und Linien, keine Schatten, keine runden Ecken.
So sieht man den neuen Stil auch beim neuen Visual Studio, Codeplex und sogar im Splash-Screen vom neuen Lightroom 4.
Ist damit die Zeit der abgerundeten Web 2.0 Verläufe mit Spiegelung und Schattenwurf vorbei?
Eine sehr schöne iPad-App, die ich eigentlich als Firefox-AddOn kennengelernt habe, ist Pocket (formals Read It Later). Pocket ermöglicht das schnelle Markieren von Webseiten im Browser, die man gerne später lesen möchte. Zusätzlich kann man die Seiten mit Tags versehen, um sie zu gruppieren. Die Leseliste wird dann über alle Geräte synchronisiert. Das heißt, wenn ich im Büro eine Seite markiere, werde ich später auf dem iPad zu Hause direkt dran erinnert.
Der eigentliche Clou an der Geschichte ist aber die visuelle Aufbereitung der Leselisten auf der Pocket iPad-App:
Für diese App hätte ich sogar was bezahlt - aber sie ist (um die Perfektion vollkommen zu machen) sogar kostenlos zu haben.
[GUIuiui] - Visuelle Anpassungen bei Visual Studio 11 RC
Unabhängig davon, ob man Visual Studio nutzt oder nicht, ist die recht detaillierte Beschreibung der Änderungen von der Beta zum RC der neuen Version 11 von Visual Studio sehr interessant.
Monty Hammontree (Chef der User Experience bei den Developer Tools von Microsoft) erklärt die Anpassungen transparent und nachvollziehbar. Ein Beispiel, welches Vorbild sein könnte.
Derzeit hab ich's irgendwie mit der Usability bei OTTO.de
Aktueller Knüller: Otto interpretiert Suchanfragen auf seine Art und Weise und ändert sie kommentarlos:
Das hab ich eingegeben: shirt ernie
Das Stand nach dem Klick auf "Suche" kommentarlos im Suchfeld: shirt eddie
Mag ja sein, dass die Suche keine Treffer lieferte. Aber da ändere ich sie doch nicht kommentarlos ab und such nach dem nächstbesten String-Matching. Google und Wikipeder machen es da wesentlich besser: »Meinten Sie vielleicht ...« und das fett und prominent.
[GUIuiui] - Bessere Positionierung des Cursors auf Tablets
Der elende Frust bei der Positionierung des Cursors beim Tippen auf einem iPad hätte mit SwipeSelection endlich ein Ende. Leider geht das derzeit nur auf geknackten iPads.
[GUIuiui] - Animiertes Bearbeiten von LaTeX- und HTML-Texten
Was wär das geil gewesen, wenn ich diese Art von LaTeX-Bearbeitung schon zu Zeiten meiner Dissertation gehabt hätte. Das Layouten wäre um so vieles einfacher gewesen.
Das Gliimpse-Projekt zeigt eine revolunionäre Idee.
Leider wird die Idee wie so oft in der Forschung in der Schublade verschwinden und man wird sie lange nicht bis nie in einem wirklichen, produktiven Stück Software erleben können.