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kLog
- System |
Making of kLog
Ein Tutorial zur Erstellung eines
einfachen webLogs
Kapitel 1: Grundlagen und Vorrausetzungen
1.1. Ohne ihn geht gar nichts - der Server im Netz
1.2. Sollte man haben - den Server zu Hause
1.3. Hough - Der Apache-Webserver
1.4. Kein Witz - Ein Mailserver namens Hamster
1.5. Kleine Helferlein - die Tools
1.1. Ohne ihn geht gar nichts – der
Server im Netz
Damit euer webLog im weltweiten Netz jedermann zugänglich
ist, braucht ihr einen Webserver, auf den ihr alle Seiten und Daten
packen könnt, das ist klar. Aber das darf nicht irgendein Server
sein! Denn der Server muß zwei wesentliche Anforderungen erfüllen:
| Vorraussetzungen eines Servers
im Netz |
| 1. |
Der Server muß PHP unterstützen |
| 2. |
Der Server muß MySQL unterstützen und
ihr müsst eine MySQL-Datenbank anlegen können
oder zugewiesen bekommen. |
|
Nun sind solche Server aber leider noch nicht der Standard. Der Normalfall
sind Angebote, bei denen ihr eine Domain bekommt, ein bisschen Webspace
und vielleicht noch ein paar Email-Adressen. PHP/MySQL kostet meistens
extra.
Ich hoste meine (nicht-PHP-)Seiten bei 1&1/Puretec.
Dort würde mich die Erweiterung um PHP und MySQL zurzeit satte
18€ pro Monat mehr kosten.
Ich habe mich daher für theWebdsicount.com aus Österreich
entschieden. Dort bekomme ich im Moment für 1€ im Monat
10 MB Webspace mit PHP/MySQL-Unterstützung und diversen anderen
Features, die uns hier aber nicht weiter interessieren sollen.
1.2. Sollte man haben – den Server
zu Hause
Wenn man sich einen Server besorgt hat, der die gewünschten
Anforderungen erfüllt, so könnte man eigentlich auch sofort
loslegen. Wer es nicht mehr aushält, der kann ja gleich im nächsten
Kapitel weiter lesen.
Allen anderen lege ich allerdings ans Herz, sich auch zu Hause auf
dem heimischen Rechner (oder wo auch sonst ihr das webLog entwickelt)
einen Webserver zu installieren. Denn so müsst ihr die Seiten
nicht jedes Mal auf den Server im Netz hochladen, um sie zu testen.
Das wird nicht nur bei Modem-Besitzern mit der Zeit schnell nervig
und lästig.
Genau genommen ist es mit einem bloßen Webserver nicht getan.
Um das webLog in seinem vollem Funktionsumfang testen zu können,
benötigt ihr ein paar Dinge mehr:
1.3. Hough – Der Apache-Webserver
Ich persönlich empfehle als Webserver den Apache 2.0.
Eine genaue Anleitung zur Installation des Servers mitsamt seinen
ganzen Einstellungen gebe ich jetzt hier nicht. Zum einen hab ich
schon so einiges an meinem Apache hin und her konfiguriert, dass
ich selbst gar nicht mehr weiß, wie genau man von Null an Schritt
für Schritt vorgeht. Zum anderen bietet Bananajoe ein
sehr schönes Tutorial inklusive aller nötigen Downloads
und einem Forum für Fragen an. Daher verweise ich euch hier
zu ihm: http://www.bananajoe.de
Als kleinen Tipp am Rande lege ich euch nahe, euch einen oder mehrere virtuelle
Server anzulegen. So könnt ihr das webLog in einem
Verzeichnis eurer Wahl entwickeln und seit nicht auf das Verzeichnis
angewiesen, das hinter localhost liegt. Aber bitte nehmt keine Domain,
die so auch im Netz existiert (z.B. kfiles.de). Denn sonst landet
ihr (wenn der Apache läuft) immer auf eurer lokalen Domain und
nicht mehr bei der im Netz.
1.4. Kein Witz – Ein Mailserver namens
Hamster
Um später im webLog Mail-Funktionen nutzen zu können, braucht
ihr einen Mailserver. Bei euren Seiten im Netz braucht ihr euch darüber
später keine Gedanken zu machen. Aber bei eurem Test-System
am heimischen Rechner müsst ihr euch selbst darum kümmern,
dass Mails, die ihr später unter PHP erstellt und verschickt,
auch ankommen.
Ich empfehle den Mailserver
Hamster. Ja, der heißt wirklich so!
Wenn ihr den installiert habt, müsst ihr euch einen neuen Nutzer
mit der Email-Adresse anlegen, die ihr später in PHP verwenden
werdet. Der Hamster empfängt dann die entsprechenden Mails und
speichert sie für den Nutzer ab. Wie ein richtiger Mailserver
eben ;-) Wenn ihr euch die Mails dann anschauen wollt, könnt
ihr dies direkt im Hamster machen. Oder aber ihr erstellt euch einen
neuen Account, ein Konto, oder wie das auch immer bei eurem Mailprogramm
heißt, und könnt so die Mails vom Hamster “runterladen“.
1.5. Kleine Helferlein – die Tools
1.5.1. Datenbankverwaltung
Um die spätere MySQL-Datenbank verwalten zu können, benötigt
ihr ein Tool, mit dem ihr Tabellen erstellen und die Daten bearbeiten
könnt. Es gibt da drei Komfort-Stufen:
Als erstes wäre der phpMyAdmin:
Dieses Tool ist Web-basiert und wird bei PHP oder MySQL gleich mitgeliefert.
Viel kann ich euch dazu nicht sagen, da ich es selbst noch nicht
richtig benutzt habe. Bei Bedarf informiert euch bitte in der entsprechenden
Hilfe oder im Netz.
Als zweites gäbe es Tools wie Mascon:
Mascon ist
ein Tool, mit dem ich meine MySQL-Datenbank verwalte. Man kann sich
damit die einzelnen Tabellen ansehen, die Inhalte ändern und
löschen oder neue Tabellen hinzufügen und noch ein wenig
mehr. Auch kann man damit recht bequem die heimische Datenbank auf
den Server kopieren oder umgekehrt. Es gibt sicher aber auch noch
andere vergleichbare Tools. Probiert es euch einfach aus.
Als drittes wäre da noch für alle MS-Office-Freaks Microsoft-Access:
Wer mit Tools wie Mascon nicht so richtig klar kommt oder die Lizenzgebühr
sparen will, der kann seine Datenbank auch mit Microsoft-Access verwalten.
Eine Erklärung, wie das genau geht, würde hier im Moment
zu weit gehen. Wenn Interesse besteht, kann ich das ja mal später
nachreichen.
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